Studie zeichnet Profil der Sommergäste in Österreich

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Die Österreich Werbung hat neue Ergebnisse der Gästebefragung T-MONA veröffentlicht. Die Daten basieren auf mehr als 24.000 Befragungen von Urlaubern, die zwischen Mai und Oktober 2025 in Österreich unterwegs waren. Nach Angaben der Organisation liefern die Ergebnisse Einblicke in Gästestruktur, Reiseverhalten, Buchungswege und Ausgaben im Sommertourismus.

Demnach ist der durchschnittliche Sommergast in Österreich 52,4 Jahre alt. 44 Prozent der Befragten stammen aus Deutschland und bilden damit die größte Gästegruppe vor den inländischen Urlaubern. Fast die Hälfte der Teilnehmer verfügt laut Studie über einen Hochschul- oder Universitätsabschluss. Zudem geben 51 Prozent an, über ein Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro zu verfügen.

Befragung liefert neue Daten zum Reiseverhalten im Sommer

Die Untersuchung ergänzt laut Österreich Werbung die zuvor veröffentlichte Sommerpotenzialstudie. Während diese Erwartungen für die Sommersaison betrachtet, basiert T-MONA auf tatsächlichen Angaben von Gästen während ihres Aufenthalts in Österreich.

Astrid Steharnig-Staudinger, Geschäftsführerin der Österreich Werbung, erklärt dazu: „Österreich muss sich nicht zwischen Stabilität und Wachstum entscheiden. Unsere Nahmärkte sind ein starkes Fundament. Gleichzeitig setzen wir auf eine gezielte Internationalisierung, um neue Wertschöpfung zu schaffen. Denn die Zukunft liegt nicht in immer mehr Gästen, sondern in einem qualitätsorientierten Ganzjahrestourismus, der Regionen stärkt und Österreich international noch erfolgreicher positioniert.“

Gäste geben durchschnittlich 193 Euro pro Urlaubstag aus

Die durchschnittlichen Tagesausgaben der Sommergäste liegen laut Studie bei 193 Euro pro Person, wobei die Anreisekosten nicht berücksichtigt wurden. Inländische Gäste geben demnach durchschnittlich 185 Euro pro Tag aus, Gäste aus Deutschland 169 Euro.

Bei der Suche nach Unterkünften nutzen 36 Prozent der Befragten Suchmaschinen und 35 Prozent Internet-Reiseportale. Die Buchung erfolgt überwiegend direkt bei der Unterkunft. Dies geben 63 Prozent der Teilnehmer an. Auf Internet-Buchungsportale entfallen 22 Prozent der Buchungen.

Natur und Lage beeinflussen Urlaubsentscheidungen besonders stark

Für die Wahl des Urlaubsziels nennen 60 Prozent der Befragten Natur und Landschaft als wichtigsten Beweggrund. Jeweils 28 Prozent führen die Unterkunft selbst oder Sehenswürdigkeiten und Kultur an. Bei der Wahl der Unterkunft spielt die Lage mit 68 Prozent eine größere Rolle als der Preis, der von 51 Prozent der Teilnehmer genannt wird.

Die beliebteste Urlaubsform bleibt der Wander- und Bergsteigurlaub. 45 Prozent der Befragten entscheiden sich dafür. Entsprechend ist Wandern mit 65 Prozent die am häufigsten ausgeübte sportliche Aktivität. Es folgen Schwimmen und Baden mit 43 Prozent sowie Radfahren und Mountainbiking mit 26 Prozent. 23 Prozent der Gäste geben an, während ihres Sommerurlaubs in Österreich keiner sportlichen Aktivität nachzugehen.

Hohe Weiterempfehlungsrate prägt Gästezufriedenheit im Sommerurlaub

Nach Angaben der Studie sind 66 Prozent der Befragten Stammgäste und reisen mindestens alle ein bis zwei Jahre nach Österreich. Die Zufriedenheit mit dem Aufenthalt erreicht auf einer Skala von eins bis sechs – wobei eins für „äußerst begeistert“ steht – einen Durchschnittswert von 1,6. Zudem würden 94 Prozent der Teilnehmer Österreich als Urlaubsland weiterempfehlen.

Studie für die Tourismusbranche kostenlos

Die österreichische Tourismusbranche kann die Studie T-MONA Österreichgäste im Sommer 2025 hier kostenlos anfordern.

Hier gibt es die Presseinformationen zur Sommerpotenzialstudie und hier kann die Tourismusbranche die Basisinformationen zur Sommerpotenzialstudie 2026 kostenlos anfordern.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


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