Stuttgarter Reisemesse CMT gestartet

| Tourismus Tourismus

Die beliebte Reisemesse CMT öffnete am Samstag in Stuttgart ihre Pforten für Besucherinnen und Besucher. Bei der nach eigenen Angaben weltgrößten Publikumsmesse für Tourismus und Freizeit werden dieses Jahr rund 1.600 Aussteller in zehn Hallen erwartet.

Neben internationalen Zielen wie Taiwan, Malawi, Slowenien und Korea werden sich auf der Urlaubsmesse auch verschieden Regionen Baden-Württembergs präsentieren. Im Mittelpunkt der CMT steht aber das diesjährige Partnerland Philippinen.

Ein Schwerpunkt der Urlaubsmesse liegt darüber hinaus auf dem Thema Caravaning, das vor allem während der Corona-Pandemie Hochkonjunktur hatte. Rund 1200 Reisemobile und etliche Neuheiten werden auf dem Messegelände in Stuttgart präsentiert.

Auch die Tochtermesse Fahrrad- und Wanderreisen beginnt am Samstag. Das Abschlusswochenende steht dann im Zeichen von Themen wie Golf, Wellness und Kreuzfahrten. Die Messe hat bis zum 21. Januar für Besucher geöffnet.

Die CMT (Caravaning - Motor - Touristik) gibt es seit 1968. Im Jahr 2020 stellte die beliebte Publikumsmesse mit rund 300 000 Besucherinnen und Besuchern einen Rekord auf. Pandemiebedingt fand die CMT 2021 dann digital statt, 2022 fiel sie komplett aus. In der ersten Post-Corona-Ausgabe der Messe im vergangenen Jahr kamen rund 265 000 Menschen - ein Wert, den die Veranstalter einer Sprecherin zufolge in diesem Jahr erneut erreichen oder toppen wollen. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Urlaubsmarkt im Nordosten erholt sich. 2025 gab es mehr Übernachtungsgäste, aber seltener aus dem Ausland. Trotz guter Besucherzahlen brauche es frische Ideen, sagt Staatssekretär Jochen Schulte.

Tui rechnet mit der Rückholung seiner im Nahen Osten festsitzenden Kunden binnen einiger Tage. Geplant sei, die Urlauber mit Partner-Airlines nach Deutschland zurückzubringen, sagte Vorstandschef Sebastian Ebel.

Nach dem Kriegsausbruch im Iran sitzen zehntausende deutsche Urlauber im Nahen Osten fest. Während die Bundesregierung Evakuierungen für vulnerable Gruppen vorbereitet und Reisekonzerne wie Tui erste Rückflüge planen, warnen Behörden vor logistischen Engpässen und betrügerischen Umbuchungs-Hotlines.

Die Deutschen buchen ihren Sommerurlaub 2026 so früh wie nie zuvor. Während die Türkei und das Mittelmeer boomen und die Pauschalreise als Sicherheitsgarant gefragt ist, müssen die USA deutliche Einbußen hinnehmen. Der DRV präsentiert zum Start der ITB Berlin die aktuellen Marktdaten.

Die ITB Berlin 2026 startet heute mit rund 6.000 Ausstellern aus über 160 Ländern. Im Mittelpunkt der dreitägigen Fachmesse stehen neben dem Gastland Angola die technologische Transformation durch Künstliche Intelligenz, strategische Wachstumsfelder wie Medical- und LGBTQ+-Tourism sowie ein international besetzter Fachkongress zur Zukunft der Branche.

Während der deutsche Reisemarkt insgesamt stagniert, boomt das Geschäft mit Fernreisen nach Asien. Neue Daten von YouGov und Sinus belegen ein Wachstum von zwölf Prozent für die Fernstrecke Ost und zeigen, welche Milieus den Trend antreiben.

Die deutsche Reisewirtschaft erreicht 2025 ein neues Rekordniveau: Fast 88 Milliarden Euro gaben die Bundesbürger für ihren Urlaub aus. Der Trend geht klar zur organisierten Veranstalterreise, während im Zielgebiet die Preissensibilität steigt. Besonders Kreuzfahrten bleiben ein massiver Wachstumstreiber der Branche.

Rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern sind von der Eskalation in der Golfregion betroffen - sie sitzen dort fest oder können nicht an den Flughafen-Drehkreuzen umsteigen.

Träumen Sie von einer frischen Meeresbrise, neuen Horizonten und einer entspannten Auszeit vom Alltag, haben aber nur wenig Zeit? Dann sind Minikreuzfahrten die perfekte Lösung. Diese kurzen Seereisen, die meist zwischen drei und fünf Tagen dauern, bieten eine ideale Möglichkeit, die Welt der Kreuzfahrten kennenzulernen, ohne gleich eine mehrwöchige Reise buchen zu müssen.

Die Lage in der Golfregion spitzt sich weiter zu: Nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff auf das Luxushotel Burj Al Arab in Dubai und der Sperrung der Lufträume sitzen tausende deutsche Urlauber fest. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für die Region ausgesprochen, während Kreuzfahrtanbieter wie Tui Cruises ihre Fahrten absagen.