Sustainable Tourism Day: DZT setzt auf nachhaltigeren Incoming-Tourismus

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Die Wertschätzung für Deutschland als nachhaltiges Reiseziel im internationalen Wettbewerb ist bereits hoch. Im Anholt Ipsos Nation Brands Index (NBI) wird Deutschland als eine der Nationen genannt, die im Umgang mit dem Klimawandel am besten agieren würden. Im SDG-Index, der die Fortschritte von Ländern bei der Erreichung der UN-Klimaziele abbildet, steht Deutschland auf dem sechsten Platz, im Travel & Tourism Development Index des World Economic Forums auf Platz 5 unter 117 verglichenen Nationen und im Environmental Perfomance Index auf Rang 10 unter 180 Ländern.

Das spiegelt auch die Wahrnehmung des Reiselandes Deutschland bei den CEOs und Key Accounts der internationalen Reiseindustrie wider. Laut den jüngsten Erhebungen des DZT Industry Expert Panels steigt der Anteil der Manager, die Deutschland als nachhaltige Destination einschätzen von 67 Prozent im ersten Quartal 2022 auf 76 Prozent im dritten Quartal, 62 Prozent promoten Deutschland gezielt als nachhaltige Destination.

Trotz dieser Erfolge erfordern Klimawandel, Energiekrise, ein verändertes geostrategisches Umfeld und der demografische Wandel jedoch weitere umfangreiche Anstrengungen aller Akteure, um den Tourismus nachhaltiger und damit zukunftssicher zu machen.

Das ist die Kernbotschaft des ersten Sustainable Tourism Day, zu dem die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) in Frankfurt rund 70 Teilnehmer begrüßte. Experten, Entscheider aus Politik und Wirtschaft, Stakeholder und Partner im Deutschlandtourismus diskutierten politische Rahmenbedingungen und fachliche Anforderungen, präsentierten internationale Lösungsansätze sowie nationale Best Practices und erörterten Strategien für die Zukunft.

Claudia Müller, Koordinatorin der Bundesregierung für maritime Wirtschaft und Tourismus erklärte in ihrer Videobotschaft: „Investitionen in nachhaltigen, klimaschonenden Tourismus sind Investitionen in die Zukunft der Tourismusbranche und in einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland. Mit dem Sustainable Tourism Day unterstützt die DZT unser gemeinsames Ziel, den Tourismusstandort Deutschland krisensicher, klimafreundlich, sozial gerecht und innovativ aufzustellen und so die Position Deutschlands im internationalen Wettbewerb zu stärken.“

Für das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz nahm Ministerialdirigentin Iris Wehrmann vor Ort an der Paneldiskussion beim Sustainable Tourism Day teil.

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT: „Die Balance aus Ökologie, Ökonomie und sozialer Verantwortung ist essenziell für die Zukunft unserer gesamten Branche. Das Ziel des Sustainable Tourism Day ist es, Lösungsansätze für einen nachhaltigeren Tourismus zu erörtern, Best Practices zu präsentieren und gemeinsame Strategien zu entwickeln.“

Als Keynote-Speaker referierte Prof. Xavier Font von der University of Surrey zum Thema „Marketing and communication of sustainability for tourism businesses“. Tine Kastrup-Misir, Director of Communication von Wonderful Copenhagen präsentiert als internationales Best Practice die Aktivitäten der Tourismusorganisation der dänischen Hauptstadt.

Erfolge und Initiativen der DZT stellten Matthias Hickl, Leiter Business Intelligence (Facts & Figures sowie KPIs zum nachhaltigen Tourismus) sowie Innovationsmanager Olaf Schlieper (Nachhaltigkeit im weltweiten Marketing der DZT) vor.

„Möglichkeiten zur Klimabilanzierung im Tourismus“ sowie „Innovative Technologien zur Förderung von nachhaltigem Tourismus“ waren die Themen von Swantje Lehners (Futouris) und Dirk Mühlenweg (Mastercard Europe). Im abschließenden Panel „Optimierung der Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus“ diskutierten Ministerialdirigentin Iris Wehrmann (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz), Tourismusforscher Martin Balas (Hochschule Eberswalde), Gastro-Coach Estella Schweizer, Digital Mobility-Experte Benjamin Pfeiffer (IOKI) und Destinationsmanagerin Sabine Wendt (Visit Berlin).


 

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