#Syltokalypse: Keine Panik auf Sylt wegen 9-Euro-Ticket

| Tourismus Tourismus

Für Sylts Bürgermeister Nikolas Häckel ist ein möglicher Ansturm von Tagestouristen wegen des 9-Euro-Tickets durchaus eine Herausforderung. «Wir sind aber auf keinen Fall in Panik. Wir richten uns darauf ein und schauen es uns dann an», sagte der Politiker der «Hamburger Morgenpost».

Zudem geht Häckel davon aus, dass sich das Thema noch ein wenig abkühlen wird: «Ich glaube außerdem nicht, dass wirklich alle kommen, die das gerade im Internet ankündigen.» Vielmehr würden vermutlich Menschen aus der näheren Umgebung das Ticket verstärkt nutzen. Er erwarte - auch schon wegen der sehr langen Reisezeiten von bis zu elf Stunden - keinen Ansturm aus ganz Deutschland.

Dennoch bereite sich die Insel auf deutlich mehr Tagesgäste vor. Die Kapazitäten auf der Marschbahn seien bereits ausgeweitet worden, das soll auch noch mit dem Nahverkehr passieren.

Die Insel hat seit Jahrzehnten mit einem Ungleichgewicht zwischen Touristen und Einheimischen zu kämpfen. Deshalb hat die Politik hier inzwischen die Reißleine gezogen und will nun für mehr dauerhaft bewohnten Wohnraum sorgen und die Anzahl der Gästebetten nicht mehr erhöhen.

Das 9-Euro-Ticket soll als Reaktion auf die derzeit hohen Spritpreise durch den russischen Angriffskrieg in der Ukraine von Anfang Juni an erhältlich sein. Die Sondertickets sollen im Juni, Juli und August bundesweit Fahrten im Nah- und Regionalverkehr ermöglichen. Das Gesetz kommt am Donnerstagabend in erster Lesung in den Bundestag.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Lufthansa startet ihr neues Servicekonzept FOX auf der Langstrecke. Mit einer Investition von 70 Millionen Euro werden die kulinarischen Angebote und die Ausstattung in allen Reiseklassen, von der Business Class bis zur Economy Class, umfassend erneuert.

Die WHO meldet mehrere Fälle einer Atemwegserkrankung auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Der Virus wird durch Nagetier-Kot übertragen, in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb öffnen beliebte Berghütten wieder für die Sommersaison. Wo Wanderer jetzt einkehren und die Aussicht genießen können. Ein Überblick zu fünf möglichen Zielen.

Eine aktuelle Expedia-Studie belegt, dass Reisende pro Trip durchschnittlich 500 US-Dollar für Zusatzkäufe ausgeben. Besonders die Generation Z zeigt sich dabei kauffreudig und offen für neue Marken sowie flexible Zahlungsmodelle.

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.