Tag des barrierefreien Tourismus der DZT zeigte Themenspektrum von Inklusion

| Tourismus Tourismus

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) präsentierte in der vergangenen Woche beim 11. „Tag des barrierefreien Tourismus“ ein breites Themenspektrum zu den Chancen und Herausforderungen bei der Entwicklung von barrierefreien Angeboten sowie gelungene Beispiele für Inklusion auf Reisen. Nationale und internationale Experten erörterten unter anderem die Themen „Mehr Barrierefreiheit - aber wie? Die Verantwortung von Bauherren, Architekten und Betreibern“, „Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen – eine unterschätzte Zielgruppe“, „Menschen mit Behinderungen als Arbeitnehmer*innen im Tourismus - auch ein Schlüssel für mehr Barrierefreiheit?“ sowie „Mobility on Demand – ein Baustein der Verkehrswende - Vorteile und Fallstricke für Menschen mit Behinderungen“.

Zur Eröffnung der Online-Veranstaltung erklärte Dieter Janecek MdB, Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus: „Menschen mit und ohne Einschränkungen müssen Reiseangebote und Freizeitmöglichkeiten gleichermaßen unbeschwert nutzen können. Die Bundesregierung begrüßt nachdrücklich Initiativen, um inklusive Angebote zu entwickeln und professionell zu vermarkten.“

Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der DZT: „Barrierefreiheit ist heute bereits mit einem vielfältigen inklusiven Angebot im Deutschlandtourismus fest verankert. Mit dem Tag des Barrierefreien Tourismus unterstützen wir die Leistungsträger dabei, barrierefreie Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln und sichtbar zu machen und vernetzen internationale Experten mit den Partnern im Deutschlandtourismus. Das hilft uns wiederum, die Positionierung Deutschlands als zukunftsorientiertes Qualitätsreiseziel im Wettbewerb der Destinationen weiter zu stärken.“

Der Tag des barrierefreien Tourismus wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Die DZT ist auf Beschluss des Deutschen Bundestages zum neunten Mal in Folge für die Organisation dieser Fachveranstaltung verantwortlich. Die inhaltliche Abstimmung erfolgt in Zusammenarbeit mit der AG Tourismus beim Deutschen Behindertenrat, dem Bundesländerarbeitskreis „Tourismus für Alle“ sowie der AG „Leichter Reisen – Barrierefreie Urlaubsziele in Deutschland“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Plattformbetreiber Airbnb plant den Ausbau zu einem umfassenden Dienstleistungsmarktplatz nach dem Vorbild von Amazon und integriert im Sommer 2026 neben tausenden Boutique-Hotels auch Mietwagen, Gastronomieangebote zur Fußball-Weltmeisterschaft sowie neue KI-Werkzeuge in seine Anwendung.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag des BTW zeigt, dass wirtschaftliche Sorgen und steigende Kosten das Reiseverhalten der Bundesbürger belasten. Der Verband fordert angesichts sinkender Buchungsbereitschaft politische Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftswachstums.

Eine Untersuchung von Urlaubstracker zeigt große regionale Unterschiede bei kostenfreien Attraktionen auf europäischen Inseln. Während Malta die höchste Gesamtdichte an kostenlosen Angeboten aufweist, punkten andere Destinationen mit umfangreichen Strand- oder Wanderwegenetzen.

Four Seasons hat die Flugrouten der Private Jet Experience für das Jahr 2028 vorgestellt. Die Reisen kombinieren Langstreckenflüge im Privatjet mit Aufenthalten in neuen und bestehenden Hotels von Four Seasons.

Fit Reisen hat europäische Urlaubsorte auf ihre Gräserpollen-Belastung untersucht. Während Tórshavn auf den Färöern und nordische Regionen nahezu pollenfrei sind, verzeichnen das portugiesische Alentejo und Standorte in der Schweiz die höchsten Werte.

Der Deutschland-Tourismus verzeichnete im Winter 2025/2026 mit 117,2 Millionen Übernachtungen das zweitstärkste Ergebnis seiner Geschichte. Trotz steigender Auslastung in der Hotellerie leidet das Gastgewerbe unter einem deutlichen Zuwachs bei den Insolvenzen, während die Konsumzurückhaltung auch den Tagestourismus bremst.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass persönliche Interessen und Empfehlungen aus dem Umfeld die Urlaubsplanung in Deutschland dominieren. Nur fünf Prozent der Befragten lassen sich bei der Auswahl ihrer Reiseziele von Trends aus sozialen Netzwerken leiten.

Die Zahl der Passagiere, die von deutschen Häfen aus eine Hochseekreuzfahrt antreten, ist im Jahr 2025 auf einen neuen Höchstwert gestiegen. Auch im EU-weiten Vergleich gab es deutliche Zuwächse, wobei Italien und Spanien die Liste anführen.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass drei Viertel der Österreicher ihre Urlaubsplanung an die gestiegenen Mobilitätskosten anpassen. Während viele auf nähere Ziele oder das Auto ausweichen, verzichten zwölf Prozent vollständig auf eine Reise.

Sachsen hat unter dem Slogan „Alles auf einen Augenblick“ eine neue Ganzjahreskampagne gestartet. Die Marketingmaßnahmen konzentrieren sich auf die UNESCO-Welterbestätten des Freistaates und umfassen neben dem deutschsprachigen Raum auch internationale Zielmärkte.