Tagesgäste bleiben bis August in Mecklenburg-Vorpommern verboten

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Ein Ausflug von Hamburg, Kiel oder Berlin an die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns bleibt - zumindest mit dem eigenen Auto oder dem öffentlichen Nah- und Fernverkehr - weiterhin verboten. Für Tagesgäste aus anderen Bundesländern bestehe diese Corona-Regelung noch bis mindestens Anfang August, sagte ein Regierungssprecher am Samstag in Schwerin der Deutschen Presse-Agentur. «Am 4. August wird entschieden, wie es mit dem Tagestourismus weiter geht.» Dann werde es das nächste Treffen der Landesregierung unter anderem mit Kommunen, Gesundheitsexperten und Vertretern der Wirtschaft, von Gewerkschaften und Sozialverbänden geben.

Bis dahin soll eine Arbeitsgruppe Vorschläge erarbeiten, mit denen der Tagestourismus möglichst sicher weiter geöffnet werden kann. «Und dann entscheiden wir anhand der Corona-Zahlen und der bis dahin vorliegenden Vorschläge.» Gerade mit Blick auf den Tagestourismus sei das durchaus eine Herausforderung, weil sich bei Tagesausflügen Infektionsketten schwerer nachvollziehen ließen.

Schon jetzt sind in einem ersten Schritt aber zumindest Tagesausflüge im Rahmen von Busreisen ins Land wieder erlaubt worden. Seit mehr als einer Woche dürfen Busunternehmen wieder mit Tagesgästen in den Nordosten kommen.

Die Zahlen von registrierten Neu-Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus waren in Mecklenburg-Vorpommern in den vergangenen Wochen täglich höchstens im niedrigen einstelligen Bereich angestiegen. Bis Freitag waren landesweit insgesamt 806 Infektionsfälle registriert worden. 20 Menschen sind im Nordosten bislang im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung gestorbenen.

 

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