Thailand: Touristen müssen in Quarantäne und mindestens 15.000 Euro nachweisen

| Tourismus Tourismus

Thailand führt zum 9. November ein Touristenvisum ein, das die Einreise deutscher Besucher auch für Urlaubsreisen wieder möglich macht. Das teilt das thailändische Fremdenverkehrsamt in Frankfurt am Main mit. Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Die Pflicht zu einer zweiwöchigen Quarantäne nach Ankunft bleibt bestehen, neben dem negativen Corona-PCR-Test und dem Download einer mobile App zur Verfolgung der Infektionsketten.

Damit das Touristenvisum erteilt wird, müssen Urlauber die Buchung eines staatlichen Quarantäne-Hotels bestätigen, in dem die 14 Tage verbracht werden, heißt es weiter. Zudem müssen ein gültiges Flugticket und Kontoauszüge der letzten sechs Monate vorgelegt werden, die einen Mindestkontostand von 15.000 Euro aufweisen. Nötig ist auch eine Krankenversicherung mit einer Mindestabdeckung von 100.000 US-Dollar (rund 85.000 Euro), die auch bei Covid-19 leistet.

Das Visum hat dann eine Gültigkeit von sechs Monaten und berechtigt zu Aufenthalten von bis zu 60 Tagen. Es kostet 35 Euro und kann gegen eine Gebühr um 30 Tage verlängert werden.

Wegen der Corona-Pandemie war die Einreise von Ausländern nach Thailand allein zu touristischen Zwecken lange Zeit nicht gestattet. Wer bereits wieder einreisen darf, weil er zum Beispiel eine Arbeits- oder Aufenthaltserlaubnis hat, muss sich ebenfalls 14 Tage in Quarantäne begeben - laut Auswärtigem Amt in einer staatlich zugelassenen Isolationseinrichtung, die meist ein Hotel ist. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Während die Zahl der mehrtägigen Reisen 2025 insgesamt zurückging, legten die Geschäftsreisen um 10,5 Prozent auf 41 Millionen zu. Auch die Inlandsreisen erreichten mit 169 Millionen einen Rekordwert.

Nur fünf Prozent der Reisenden können echte Destinationsfotos sicher von KI-Bildern unterscheiden. Tennessee reagiert mit einem Echtheitssiegel. Auch für Hotels und Touristiker in Europa ist das Thema relevant: Seit August gelten neue Transparenzpflichten für bestimmte KI-Inhalte.

Früher war kostenloses Essen an Bord auch in der Economy ein Standard. Das gilt längst nicht mehr. Heute ist alles individueller, vieles kostet. Eine Sache aber könnte künftig häufiger gratis sein.

Eine Auswertung von Standortmetadaten weist St. Peter-Ording als meistfotografierten Strand Deutschlands aus. Die Ostsee stellt zwar die Mehrheit der Plätze in den Top 10, die Spitzenränge werden jedoch von Nordseestränden belegt.

Eine Studie der ITB Berlin analysiert Veränderungen bei der Reisesicherheit von LGBTQ-Reisenden. Während Länder wie Kanada und die Niederlande hohe Werte erzielen, verschlechtert sich die Wahrnehmung der gesellschaftlichen Akzeptanz in den USA.

Großveranstaltungen spielen laut einer US-Umfrage von American Express eine große Rolle bei Geschäftsreisen. Gleichzeitig steigt unter den Befragten die angegebene Nutzung von KI-Werkzeugen; anhand eigener Transaktionsdaten nennt American Express zudem acht Reiseziele mit wachsendem Geschäftsreiseaufkommen.

Immer mehr Touristen aus Südeuropa verbringen ihren Sommerurlaub im Schwarzwald. Die Region punktet mit kühleren Temperaturen - und profitiert von einem Trend.

Eine Analyse untersucht das Suchinteresse an FKK-Themen in 78 deutschen Großstädten und zeigt deutliche Unterschiede zwischen Küstenregionen und Binnenland. Rostock belegt im Gesamtranking den ersten Platz.

TUI hält trotz geopolitischer Belastungen an seiner Jahresprognose fest. Insbesondere der Iran-Krieg und Sonderfaktoren beeinträchtigten die Ergebnisse in den einzelnen Geschäftsfeldern.

Anstatt auf Reiseverzicht zu setzen, bevorzugen Reisende zunehmend nachhaltigere Alternativen innerhalb ihrer Reiseplanung. Die Zahlungsbereitschaft für nachhaltige Angebote wächst, Nachhaltigkeitssiegel gewinnen an Bedeutung.