Thermen-Ranking 2026: Die besten liegen in Bayern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen

| Tourismus Tourismus

Das Vergleichsportal Testberichte.de hat im März 2026 eine Auswertung von rund 1,7 Millionen Online-Bewertungen zu 600 Thermen, Freizeitbädern und Saunalandschaften in Deutschland veröffentlicht. Als bestbewertete Einrichtung geht daraus das Frankenlagune Wellness-Center im bayerischen Hirschaid hervor. Auf den weiteren Plätzen der Top-Gruppe folgen das Saunabad Molfsee in Schleswig-Holstein sowie die Landsauna Lilienthal in Niedersachsen.

Alle drei Erstplatzierten erreichen laut der Untersuchung einen Wert von 4,8 Sternen. Beim Spitzenreiter in Hirschaid heben Rezensenten nach Angaben des Portals das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Sauberkeit und die Vielfalt der Saunen hervor. Das Saunabad Molfsee punktet bei den Gästen vor allem durch die Atmosphäre und das gastronomische Angebot, während bei der Landsauna Lilienthal die Gestaltung der Anlage und die Verfügbarkeit von Ruhezonen positiv bewertet werden.

Kontinuität am Ende der Skala

Am unteren Ende des Rankings belegt die Bernsteintherme Zinnowitz auf Usedom mit 2,7 Sternen den letzten Platz. Als Kritikpunkte werden in der Auswertung fehlendes Personal, niedrige Temperaturen und eine mangelhafte Orientierung innerhalb des Gebäudes angeführt. Ebenfalls im hinteren Bereich befinden sich das Monte Mare in Rheinbach mit 3,3 Sternen sowie das erst im Vorjahr eröffnete Main Bad Bornheim in Frankfurt am Main mit 3,4 Sternen.

Trotz moderner Architektur bemängeln Gäste im Frankfurter Bad laut der Analyse eine hohe Belegung der Becken durch Vereine sowie eine unzureichende Ausstattung im Saunabereich. Unter den großflächigen Anlagen erzielen das Vabali Spa in Berlin und Hamburg sowie die Spreewald-Therme in Brandenburg die höchsten Werte. Letztere führt mit 4,6 Sternen die Liste der großen deutschen Schwimmbäder an und verdrängt damit die Obermain-Therme in Staffelstein von der Spitzenposition in diesem Segment.

Aufsteiger und regionale Unterschiede

Den stärksten Zuwachs im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet das Wunnebad in Winnenden. Die Einrichtung stieg um fast 500 Plätze auf Rang 28 auf, was laut Testberichte.de auf eine Verbesserung um 0,6 Sterne zurückzuführen ist. In den Nutzerkommentaren wird dieser Trend mit durchgeführten Renovierungsarbeiten und der Neugestaltung des Saunabereichs begründet.

Im bundesweiten Vergleich weisen die Standorte in Bremen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern die geringste Attraktivität auf. In Bremen erreicht die bestplatzierte Einrichtung lediglich den bundesweiten Durchschnittswert von 4,2 Sternen. Der Gesamtdurchschnitt aller untersuchten Objekte liegt ebenfalls bei diesem Wert, sodass Betriebe ab 4,3 Sternen als überdurchschnittlich bewertet gelten.

Methodik der Erhebung

Die Datenerhebung basiert auf Google-Rezensionen zu Einrichtungen mit mindestens 100 abgegebenen Bewertungen. Bei identischem Punktwert entschied die Anzahl der Rezensionen über die finale Platzierung. Berücksichtigt wurden öffentlich zugängliche Schwimmbäder mit Sauna oder Saunalandschaften mit mindestens einem Schwimmbecken, die nicht an eine Hotelbuchung oder Mitgliedschaft gebunden sind.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Rund 30.000 Reisende von deutschen Veranstaltern sind von der Eskalation in der Golfregion betroffen - sie sitzen dort fest oder können nicht an den Flughafen-Drehkreuzen umsteigen.

Träumen Sie von einer frischen Meeresbrise, neuen Horizonten und einer entspannten Auszeit vom Alltag, haben aber nur wenig Zeit? Dann sind Minikreuzfahrten die perfekte Lösung. Diese kurzen Seereisen, die meist zwischen drei und fünf Tagen dauern, bieten eine ideale Möglichkeit, die Welt der Kreuzfahrten kennenzulernen, ohne gleich eine mehrwöchige Reise buchen zu müssen.

Die Lage in der Golfregion spitzt sich weiter zu: Nach einem mutmaßlichen Drohnenangriff auf das Luxushotel Burj Al Arab in Dubai und der Sperrung der Lufträume sitzen tausende deutsche Urlauber fest. Das Auswärtige Amt hat eine Reisewarnung für die Region ausgesprochen, während Kreuzfahrtanbieter wie Tui Cruises ihre Fahrten absagen.

Die DZT präsentiert ihre globale Strategie für 2026. Mit vier Hauptkampagnen und einem klaren Fokus auf Kulinarik, Stadtkultur und Nachhaltigkeit will die Organisation das Rekordniveau der touristischen Wertschöpfung von über 78 Milliarden Euro weiter sichern und ausbauen.

Eine Analyse von Fit Reisen identifiziert die führenden Hamams in Deutschland. Das Ranking liefert Einblicke in die Qualitätsstandards der Branche und zeigt, welche Betriebe durch authentische Rituale und Kundenzufriedenheit überzeugen.

Der aktuelle Kurtaxen-Check 2026 offenbart große preisliche Diskrepanzen zwischen deutschen Ferienregionen. Während die Nordseeinseln die preisliche Spitze anführen, haben über 60 Gemeinden ihre Abgaben teils drastisch erhöht.

Eine Auswertung von Google-Rezensionen zeigt die Qualitätsunterschiede an deutschen Hauptbahnhöfen. Während touristisch geprägte Stationen und Stadtstaaten glänzen, fallen einige Großstädte und regionale Knotenpunkte aufgrund von Sauberkeitsmängeln deutlich ab.

Sachsens Tourismus verzeichnet 2025 leichte Einbußen. Doch Chemnitz und Umgebung profitieren von einem Ass im Ärmel. Hoffnung macht steigendes Interesse aus Ostasien.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) hat das offizielle Programm für den 14. Tag des barrierefreien Tourismus bekanntgegeben. Die Fachveranstaltung findet am 4. März 2026 im Rahmen der ITB in Berlin statt.

Eine aktuelle Datenanalyse von SumUp belegt deutliche Umsatzsteigerungen in deutschen Skigebieten. Vor allem in Süddeutschland profitieren Hotellerie, Gastronomie und der touristische Handel massiv von der Kombination aus gutem Winterwetter und sportlichen Großereignissen.