Tourismus zum Jahresbeginn im Norden wegen Corona am Boden

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Der Corona-Lockdown hat den Tourismus im Norden im Januar weitgehend zum Erliegen gebracht. In Schleswig-Holstein ging die Zahl der Gäste im Vergleich zum Januar 2020 um 86,5 Prozent auf 44 000 zurück, wie das Statistikamt Nord am Freitag mitteilte. Bei den Übernachtungen gab es ein Minus von 73,1 Prozent auf 304 000.

In Hamburg kamen im Januar 49 500 Gäste an, 89,5 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Sie übernachteten 140 500 Mal. Das bedeutet einen Rückgang um 84,6 Prozent. In die Statistik sind die Übernachtungen in Hotels, Pensionen und ähnlichen Einrichtungen mit mindestens zehn Betten sowie Campingplätze mit mindestens zehn Stellplätzen - aber ohne Dauercamping - eingeflossen.

Stark ausgewirkt hat sich nach Angaben der Statistiker das wegen der Corona-Pandemie geltende Beherbergungsverbot für privatreisende Gäste.

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