Tourismusbranche im Südwesten blickt zuversichtlich auf 2023

| Tourismus Tourismus

Die von der Corona-Pandemie schwer getroffene Tourismusbranche im Südwesten hat sich mit Blick auf das Jahr 2023 optimistisch gezeigt. «Trotz aller Herausforderungen gibt es 2023 Anlass für Zuversicht», sagte Andreas Braun, Direktor des Tourismusverbands Baden-Württemberg, am Montag laut Mitteilung in Stuttgart. Dort fand auf der Urlaubsmesse CMT ein Fachkongress zum Tourismus im Südwesten statt. «Urlaubsreisen genießen bei sehr vielen Menschen weiterhin eine hohe Priorität», sagte Braun.

Die Branche habe sich im zurückliegenden Jahr erholt und die Zeit genutzt, um sich in vielen Bereichen neu aufzustellen, sagte Braun. Etwa beim Angebot für nachhaltigen Urlaub oder bei digitalen Anwendungen. Inhaltlich wolle das Land in diesem Jahr mit dem Thema Genuss einen Schwerpunkt setzen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung «stand die Notwendigkeit, Veränderungsprozesse auf den Weg zu bringen und darin Chancen für die Tourismusbranche zu erkennen», teilte das Wirtschaftsministerium Baden-Württembergs mit. Die Bereitschaft zur Veränderung sei wichtig, um Baden-Württemberg als Urlaubsland «fit für die Zukunft zu machen», teilte Staatssekretär Patrick Rapp (CDU) mit. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unter dem Motto „Heritage meets innovation in the Green Heart of Germany“ lädt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) vom 20. bis 23. September 2026 gemeinsam mit der Thüringer Tourismus GmbH zum Thuringia Travel Summit nach Erfurt.

Eine aktuelle Datenanalyse beleuchtet die wirtschaftliche Bedeutung deutscher Touristen für die Gastronomie und Hotellerie in europäischen Reisezielen im Sommer 2026.

Auf dem Tegernsee ist das erste elektrische Passagierschiff in Betrieb genommen worden. Die neue „Gmund“ bietet Platz für bis zu 180 Fahrgäste und verfügt laut dpa über eine Batteriekapazität für rund zehn Stunden Fahrbetrieb.

 

Der Tourismus in Sachsen kommt nach neu berechneten Daten auf einen Bruttoumsatz von 9,8 Milliarden Euro und eine Wertschöpfung von rund 4,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr 2026 stiegen zudem Gästeankünfte und Übernachtungen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Schiefe Turm von Bad Frankenhausen ist mittlerweile schiefer als der Turm von Pisa und nach einer Sicherung und dem Ausbau als Besucherzentrum für Gäste eröffnet worden. Das Projekt kostete rund 14,5 Millionen Euro und soll die touristische Entwicklung der Kyffhäuserregion stärken.

Uber bietet im September erstmals Tagesausflüge mit dem sogenannten Weintaxi von Frankfurt in den Rheingau an. An vier Wochenenden stehen täglich vier Fahrzeuge für Touren zu Weingütern im Rheingau zur Verfügung.

Die Verbraucherzentrale Niedersachsen hat Booking.com verklagt. Streitpunkt ist die Weiterleitung bei „Flug + Hotel“-Angeboten zu lastminute.com der COMVEL GmbH, die nach Auffassung der Verbraucherschützer nicht ausreichend deutlich gemacht wird.

Erstmals seit der Flutkatastrophe im Himalaya-Gebirge im Grenzgebiet zu Nepal haben chinesische Behörden Details zu den auf ihrer Seite vermissten Ausländern bekanntgegeben. Unter den 261 Vermissten sind auch drei Deutsche.

Camping gewinnt in Deutschland weiter an Bedeutung. Laut einer aktuellen Umfrage des ADAC zählt inzwischen jeder Vierte ab 16 Jahren zur Camping-Zielgruppe. Besonders stark gewachsen ist der Anteil in der Altersgruppe der 16- bis 39-Jährigen.

TUI will im Geschäft mit günstigeren Reisen wachsen und setzt dafür auf die neue Low-Cost-Marke Sundeals. Das Angebot ist zunächst auf Großbritannien ausgerichtet und wird ausschließlich online vertrieben. Beim Aufbau greift der Reisekonzern auf Erfahrungen von l’tur zurück.