Tourismusverband für deutsche Olympiabewerbung

| Tourismus Tourismus

Der Deutsche Tourismusverband begrüßt die Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds, die Bewerbung für die Olympischen Spiele weiter voranzubringen und Gespräche mit dem IOC zu starten.

Norbert Kunz, Geschäftsführer des DTV:

„Aus touristischer Sicht würden wir uns freuen, wenn die Olympischen Spiele 2036 oder 2040 nach Deutschland kämen. Ähnlich wie bei der Fußball-EM im Juni und Juli würde Deutschland als Reiseziel erneut in den Fokus rücken, diesmal sogar noch stärker aus internationaler Sicht: Wenn wie jetzt in Paris über 200 Nationen an Olympia teilnehmen, wird Deutschland auch für Reisende aus diesen Ländern interessant werden.

Deutschland hat bei der EURO 2024 Gastfreundschaft und Weltoffenheit unter Beweis gestellt – und das ist von den Touristinnen und Touristen wahrgenommen und auch wertgeschätzt worden. Auch wenn wir noch nicht abschließend sagen können, in welchem Maße die Tourismuswirtschaft von der Fußball-EM profitiert hat, so haben Umfragen unter unseren Mitgliedsstädten, die Austragungsorte der EM waren, ein durchweg positives Bild gezeichnet: hohe Auslastung bei den Hotels und Ferienwohnungen sowie mehr Umsatz in der Gastronomie und im Einzelhandel.

Internationale Sportevents sind jedoch nicht nur ein guter Motor für die Wirtschaft, sondern zahlen vor allem auch auf das Image Deutschlands als attraktives Reiseziel ein.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die aktuelle Umsatzsteuerstatistik für 2024 belegt ein deutliches Umsatzplus gegenüber 2019 in allen Bundesländern. Dennoch bleibt die Zahl der Betriebe vor allem in der Hotellerie und in ländlich geprägten Regionen weiterhin deutlich hinter dem Vorkrisenniveau zurück. Aktuelle Zahlen aus der Branche.

Der Krieg in Nahost verunsichert viele Urlauber. Doch wie reagieren die Deutschen? Eine Umfrage, Branchenstimmen und Einblicke aus der Region zeigen, welche Folgen der Konflikt für den Tourismus hat.

Eine aktuelle Analyse von 66 europäischen Flughäfen zeigt gravierende Unterschiede bei der Anbindung an die Innenstädte. Während Málaga und Vilnius durch Schnelligkeit und niedrige Preise überzeugen, bilden Standorte wie München aufgrund hoher Kosten das Schlusslicht im Ranking.

Eine aktuelle Untersuchung von TUI analysiert die attraktivsten Destinationen für alleinreisende Frauen. Während Finnland und Schweden das Gesamtranking anführen, zeigen sich bei Sicherheit und medizinischer Versorgung deutliche regionale Schwerpunkte innerhalb Europas und in Übersee.

Mit der Eröffnung der neuen Therme im Januar 2026 stärkt Oberstdorf seine Position als Gesundheitsdestination im Allgäu. Das 5.000 Quadratmeter große Objekt verbindet moderne Wellnessarchitektur mit der alpinen Natur und schafft ein wetterunabhängiges Angebot für Aktivurlauber und Einheimische.

Ist Übertourismus in Bayern eine Krise oder ein Managementfehler? Eine neue Studie des BZT zeigt, wie Reisende ihr Verhalten ändern und welche Strategien Gemeinden von Grainau bis München verfolgen, um die soziale Akzeptanz des Tourismus zu sichern.

Veranstalter sagen Reisen in die Krisenregion oft nur mit wenig Vorlauf ab - oder bieten Umbuchungen an. Was bedeutet das für Reisewillige, auch mit Blick auf Ostern und den Sommer?

Über 93 Prozent der Hundehalter verreisen nur mit ihrem Tier. Eine aktuelle Datenerhebung zeigt, welche Regionen in Deutschland und Europa das Ranking 2026 anführen und warum das Ferienhaus dem Hotel meist vorgezogen wird.

Nach 35 Jahren Stillstand investiert Dresden Millionen in die Wiedereröffnung des Fernsehturms. Bis 2030 soll das Bauwerk samt seinem ehemaligen Restaurantbereich saniert und durch digitale Technik modernisiert werden.

Der hessische und der bayerische Teil des Spessarts wollen im Tourismus-Marketing künftig über die Landesgrenzen hinweg eng zusammenarbeiten, um mehr Gäste in die Urlaubsregion zu holen. Was sich durch die neue Marke und das einheitliche Marketing für Gäste ändern soll.