Travelbook Award 2025: Publikumsvoting kürt Trendziele der Reisesaison

| Tourismus Tourismus

Das Online-Reisemagazin Travelbook hat in Berlin zum vierten Mal den Travelbook-Award verliehen. Erstmals wurde die Community stärker in die Wahl der Trendziele einbezogen: Über ein Online-Voting gaben die Leserinnen und Leser insgesamt rund 150.000 Stimmen ab. 

Gewinner in den Kategorien

In der Kategorie „Beste Camping-Region Europas“ wurde die Auvergne in Frankreich ausgezeichnet. Die Region ist bekannt für ihre mehr als 80 erloschenen Vulkane, die Teil des UNESCO-Welterbes sind, und verfügt über 400 Campingplätze.

Das Okavango-Delta in Botswana erhielt den Preis als „Bestes Reiseziel für eine nachhaltige Safari“. Dieses UNESCO-Welterbe, das größte Binnendelta der Welt, ist die Heimat bedrohter Tierarten. Der Tourismus ist hier streng reguliert, um den Lebensraum zu schützen. Kleinere Lodges und Camps nutzen erneuerbare Energien und lokale Ressourcen.

Als „Beste Geheimtipp-Region Europas“ wurde die Hohe Tatra geehrt, die sich in der Slowakei und in Polen befindet. Sie wird als weniger überlaufene und preiswertere Alternative zu den Alpen beschrieben und gilt als attraktives Ziel für Natur- und Sportliebhaber.

Altstädte, Gastfreundschaft und Ausblick

Die Leser von Travelbook haben zudem die schönsten Altstädte in Deutschland, Österreich und der Schweiz gewählt. Die Auszeichnung erhielten Bad Wimpfen in Baden-Württemberg, Salzburg in Österreich und Luzern in der Schweiz.

In der Kategorie „Gastfreundlichstes Land der Welt“ wurde Griechenland von den Lesern gekürt. Eine Bestätigung hierfür gab Redakteurin Katharina Regenthal, die die Griechen als besonders herzlich beschreibt.

Nuno Alves, Chefredakteur der BOOK Family, betonte die Bedeutung der Community-Stimmen: „Mit den neuen Publikumsvotings hat unsere Community ihre Stimme eingebracht und die Trendreiseziele der kommenden Saison mitbestimmt. Die Ergebnisse spiegeln nicht nur das Wissen und die Sehnsüchte unserer Leser wider, sondern geben zugleich auch interessante Impulse für die Branche.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.

Eine Untersuchung belegt eine hohe Pünktlichkeits-Disziplin deutscher Reisender und zeigt deutliche Unterschiede beim Bedürfnis nach persönlichem Freiraum. Während Senioren die größte Gelassenheit an den Tag legen, fordert die jüngere Generation verstärkt Distanz.

Fit Reisen hat über 7,5 Millionen Google-Bewertungen analysiert, um die besten Stadtparks Europas zu ermitteln. Während Madrid den ersten Platz verteidigt, bleibt Hamburgs Planten un Blomen die bestbewertete Anlage in Deutschland.

In München entsteht mit der „Marina Monaco“ ein temporäres Freizeitareal auf einem ehemaligen Industriegelände. Die Eröffnung ist für Mai geplant, langfristig soll dort ein neues Stadtquartier entstehen.

Am Bodensee spitzt sich ein Streit zwischen deutschen und Schweizer Schifffahrtsunternehmen zu – mit spürbaren Folgen für Fahrgäste. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt (SBS) fährt in dieser Saison den Konstanzer Hafen nicht an. Hintergrund ist ein Streit über Ticketgelder.

Trotz wirtschaftlicher Schwäche stiegen die Geschäftsreisen in Deutschland deutlich an. Die VDR-Analyse zeigt mehr Reisen, sinkende Kosten und veränderte Strukturen im Markt.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus analysiert fortlaufend die Folgen des Iran-Konflikts für den Tourismus nach Deutschland. Berichte zeigen Auswirkungen auf Flugverkehr, Preise und Nachfrage.