Trend zu Nord- und Ostsee hält im Herbst an

| Tourismus Tourismus

Vorfreude auf den Herbsturlaub: Mit steigender Impfquote wächst auch wieder die Zuversicht in die Reiseplanung. Umso spannender ist der Blick auf die Buchungslage von Ferienunterkünften in Deutschland und Österreich in den Monaten September bis November. Das Unternehmen DS Destination Solutions, Tochter der HRS-Gruppe, vermarktet alleine in den deutschsprachigen Märkten rund 270.000 Objekte und hat die beliebtesten Regionen der beiden Länder betrachtet. Nun hat DS ermittelt, wo jeweils wieviel Kapazität frei ist.

Trend zu Nord- und Ostsee hält auch im Herbst an:

Insgesamt sind in Deutschland im September noch 54 Prozent der online buchbaren Unterkünfte frei – im Oktober sind es 71 Prozent und im Oktober sogar 80 Prozent. Knapper präsentieren sich die Kapazitäten bei den Ferienwohnungen und -häusern. Hier sind es in den untersuchten Monaten 31, 59 sowie 76 Prozent. Die Tendenz der Deutschen zu sehr kurzfristigen Buchungen ist dieses Jahr auch in den Herbstmonaten deutlich erkennbar. Ebenso setzt sich der Beliebtheitstrend einiger Reiseziele aus dem Sommer im Herbst fort – wenngleich noch nicht so deutlich.  

Eng wird es im September auf den Nordsee-Inseln mit 16 Prozent Verfügbarkeit, wo in manchen Landesteilen bekanntlich noch Ferien sind. Im Oktober sind es dann aber noch 46 und im November sogar 70 Prozent. Auch die Ostsee bleibt ein Renner – mit 31 Prozent Vefügbarkeit im September. Danach sieht es aber mit 61 bzw. 77 Prozent ebenfalls noch deutlich entspannter aus. In den Bayerischen Alpen können Reisewillige mit 30 Prozent im September rechnen. Danach steigt das verfügbare Angebot auf 57 und dann auf 61 Prozent. In vielen Regionen ist aber auch im September noch viel frei – so etwa im Schwarzwald mit 68 Prozent. Viel Auswahl bei der Unterkunftsbuchung gibt es dann auch im Sauerland, in der Rhön, im Erzgebirge sowie im Odenwald.

Weniger Schwankung nach Saison sowie Unterkunftstyp in Österreich:

Die Kapazitäten in Österreich hat DS Destination Solutions ebenfalls unter die Lupe genommen. Im September sind dort noch 61 Prozent aller online buchbaren Unterkunftsarten im Portfolio frei – mit 63 Prozent im Oktober und 54 Prozent im November ändert sich daran im weiteren Verlauf noch nicht so viel. Zudem ist hier der Unterschied zu den Ferienwohnungen und -häusern nicht so eklatant wie in Deutschland – mit Werten, die in den untersuchten Monaten zwischen 50 und 60 Prozent liegen.

Schaut man sich die einzelnen Regionen an, dann wird es am ehesten im Tannheimer Tal bereits jetzt eng – dort gibt es im September noch rund 31 Prozent Verfügbarkeit. Im Oktober sind es zwar wieder 41 Prozent – im November macht sich dann allerdings schon der Wintertourismus bemerkbar, dann sind es nämlich nur noch 25 Prozent. Über die kommenden Monate sehr gut gebucht ist auch das Tiroler Oberland. Am meisten frei ist im Herbst noch im Südburgenland mit 65 Prozent im September sowie 75 bzw. 72 Prozent im Oktober und November. Ähnlich präsentiert sich das Bild in der Wachau.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die dänische Hauptstadt will nachhaltigen Tourismus fördern. Dafür wurde das Programm CopenPay entwickelt, das es nach zwei Sommerdurchläufen künftig ganzjährig gibt. Wie kann man profitieren?

Kaum öffnet Terminal 3 am Frankfurter Flughafen, schließt Terminal 2. Der Bereich wird grundlegend erneuert und bleibt für einige Jahre außer Betrieb. Für Passagiere soll sich dann viel ändern.

Der Merian Verlag hat in München erstmals seine neuen Branchenpreise an sieben ausgewählte Destinationen, Hotels und Akteure der internationalen Tourismuswirtschaft verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich unter anderem die Stadt Göteborg, das Brenners Park-Hotel und die MSC Group.

Eine Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Bewertung der Flugetikette. Während jüngere Passagiere bei Körperhygiene und Smartphone-Nutzung an Bord weitaus toleranter sind, weisen ältere Reisende eine wesentlich geringere Akzeptanz für dieses Verhalten auf.

Eine Auswertung der Gästebefragung T-MONA zeigt, wer im Sommer nach Österreich reist, wie hoch die Ausgaben ausfallen und welche Faktoren bei der Wahl von Reiseziel und Unterkunft eine Rolle spielen.

Schöne Marineschiffe, tolle Flugzeuge, imposanter Zug? Schnell ein Foto gemacht - und dann klicken die Handschellen? Warum Touristen Verbotsschilder im Urlaub unbedingt erst nehmen sollten.

Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Europa. Besonders in mehreren südeuropäischen Ländern liegt das Preisniveau deutlich unter dem deutschen Vergleichswert.

Brandgeruch im Tower, Nachtflugverbot ausgesetzt: Am Flughafen München brauchen Reisende zum Ende der Pfingstferien Geduld.

Die Kreuzfahrt ist ein Massengeschäft geworden, auch dank der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die Passagierzahlen steigen und steigen. Gleichzeitig setzen neue Auflagen die Branche unter Druck.

UN Tourism registrierte im ersten Quartal 2026 weltweit 307 Millionen internationale Touristenankünfte. Gleichzeitig erwartet die Organisation aufgrund des Nahostkonflikts und steigender Reisekosten eine Abschwächung des Wachstums im weiteren Jahresverlauf.