Tui Cruises: Kreuzfahrtschiffe passieren Straße von Hormus

| Tourismus Tourismus

Nachdem die gestrandeten Kreuzfahrtschiffe «Mein Schiff 4» und «Mein Schiff 5» den Persischen Golf verlassen konnten, wird Tui Cruises zwei zunächst abgesagte Reisen der beiden Schiffe doch durchführen. Das betrifft die Kreuzfahrten im Mittelmeer Mitte Mai: für die «Mein Schiff 5» ab 17. Mai in Triest und für die «Mein Schiff 5» ab 15. Mai ab Heraklion.

Nach der Durchfahrt durch die Straße von Hormus am Samstag nehmen die Schiffe Kurs auf Kapstadt und werden dann in den regulären Fahrplan zurückgeführt, teilte Tui Cruises mit. Betroffene Gäste und Reisebüropartner werden aktuell direkt informiert. «Die Buchungen werden automatisch reaktiviert, sodass die gebuchten Reisen wie geplant stattfinden können.»

Neben den beiden Tui-Cruises-Schiffen durchquerte auch die «MSC Euribia» der Schweizer Gesellschaft MSC die Meerenge. Die geplante Kreuzfahrt nach Nordeuropa mit Start ab Kiel am 16. Mai werde wie geplant stattfinden. «Gäste, deren Kreuzfahrten abgesagt wurden, haben die Möglichkeit, ihre Buchung auf diese Fahrt umzubuchen, falls sie dies wünschen», hieß es von MSC. Die Gesellschaft wollte sie direkt kontaktieren.

Schiffe saßen seit Ende Februar fest

Die Schiffe saßen wegen des Iran-Kriegs seit Ende Februar in der Region fest: die «MSC Euribia» in Dubai, die «Mein Schiff 4» in Abu Dhabi und die «Mein Schiff 5» in Doha. Die «Celestial Discovery» war am Freitag nach Angaben des Schiffsdatendienstes MarineTraffic das erste Kreuzfahrtschiff, das seit dem Kriegsbeginn die Straße von Hormus durchquerte. 

Die unsichere Lage rund um die Meerenge hält indes an. Nach der kurzzeitigen Öffnung hatte der Iran sie als Reaktion auf die fortgesetzte Seeblockade iranischer Häfen durch die USA erneut gesperrt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Zahl der Camping-Übernachtungen in Deutschland ist 2025 laut Destatis auf 44,7 Millionen gestiegen. Besonders gefragt bleiben Ostsee und Schwarzwald, während auch die Preise deutlich zugelegt haben.

Lonely Planet hat eine neue App und buchbare Reiseangebote vorgestellt. Das Unternehmen baut damit laut eigenen Angaben seine Ausrichtung auf eine digitale Reiseplattform weiter aus.

Seit Beginn des Iran-Kriegs zieht es mehr Urlauber nach Westeuropa. Eurowings stockt das Angebot kräftig auf – ein Klassiker ist besonders gefragt. Aus Spanien kommen aber schlechte News.

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und Aldiana setzen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2026 fort. Im September findet die traditionelle Ehrung der erfolgreichsten deutschen Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im ägyptischen Aldiana Club Naga Bay statt.

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.