Tui Cruises rüstet zwei Schiffe mit Landstromanschlüssen aus

| Tourismus Tourismus

Tui Cruises lässt zwei Kreuzfahrtschiffe mit Landstromanschlüssen nachrüsten. Vom Jahr 2020 an können die «Mein Schiff 4» und die «Mein Schiff 5» damit in Häfen von der Landseite aus Strom beziehen, wie die Reederei in Hamburg mitteilt.

Landstrom ist eine Möglichkeit, um Kreuzfahrten weniger umweltschädlich zu machen. Während der Liegezeiten können damit die Maschinen an Bord abgeschaltet und Emissionen somit vermieden werden. Die Technologie ist bislang in Hamburg und Oslo verfügbar. Im Jahr 2020 sollen die Häfen Kiel, Rostock und Bergen/Norwegen folgen. Wichtig ist auch, dass der Strom aus regenerativen Energien stammt.

Mit dem Landstromanschluss untermauert TUI Cruises erneut seinen Anspruch einen emissionsarmen Schiffsbetrieb weiter zu fördern und damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. „Wir wollen die Entwicklung von externer Stromversorgung in den Häfen weiter vorantreiben und die Nachfrage für diese Art des umweltfreundlichen Schiffsbetriebs stärken“, sagt Wybcke Meier. 
„Dafür müssen die Häfen allerdings ein sauberes Stromkonzept vorlegen. Nur so erhalten wir einen möglichst klimaneutralen Schiffsbetrieb und verlagern die Emissionen nicht an andere Stelle.“ Aktuell können Kreuzfahrtschiffe nur in Hamburg und Oslo an die Steckdose gehen, weitere Landstromanschlüsse wie beispielsweise in Bergen und Kiel sind für das kommende Jahr geplant.

Die Mein Schiff 4 und Mein Schiff 5 werden im kommenden Jahr im laufenden Betrieb über einen Zeitraum von sechs Wochen umgerüstet. Dabei werden eine Schaltanlage und elektrische Konsolen in den bereits vorgesehenen Raum eingebaut und zusätzliche Kabel in die schon vorhandenen Kabelbahnen verlegt. Über den Rumpf des Schiffes wird eine weitere Tür eingebaut, die dann ausschließlich für den externen Stromanschluss genutzt wird. (Mit Material der dpa)

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Bundeswettbewerb Nachhaltige Tourismusdestinationen geht in die vierte Runde. Ab sofort können sich Tourismusorganisationen aus Orten, Regionen und Städten in ganz Deutschland bewerben, die an einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Destinationsentwicklung arbeiten.

Hilton hat seinen Trends Report 2027 veröffentlicht. Die Untersuchung beschreibt, wie sich das Reiseverhalten deutscher Urlauber im kommenden Jahr verändern könnte. Im Mittelpunkt stehen Flexibilität, Erholung, persönliche Entwicklung und Vertrauen.

Dass München für Deutschland ins Rennen um Olympische und Paralympische Spiele geht, hat im Freistaat eine Welle der Euphorie ausgelöst. Auch das Gastgewerbe begrüßte die Entscheidung als starkes Signal für die Landeshauptstadt und den Freistaat.

Die Deutschen planen für diesen Herbst weniger Urlaubsreisen als vor einem Jahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse des Urlaubsplanungsindex des Deutschen Instituts für Tourismusforschung in Kooperation mit dem Deutschen Tourismusverband.

Royal Caribbean Group hat eine Vereinbarung über eine 50-prozentige Beteiligung an Sandals und Beaches Resorts unterzeichnet. Der Abschluss der rund drei Milliarden US-Dollar teuren Transaktion wird für Anfang 2027 erwartet.

Das im Mai eröffnete temporäre Erlebnis-Dorf des Erdbeer-Unternehmens Karls in Wernigerode im Harz soll 2027 in die Verlängerung gehen. Zunächst wird es aber nach den Herbstferien Anfang November schließen.

Lonely Planet zählt Dessau zu seinen Reisezielen für 2027. Autor Anthony Ham stellt das Bauhaus und dessen Einfluss auf die Alltagsarchitektur in den Mittelpunkt.

Die Aktien mehrerer Reiseplattformen haben nach dem Start von Metas KI-Assistent Muse nachgegeben. Analysten befassen sich mit möglichen Folgen für das Geschäft mit Reisebuchungen.

Eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus bestätigt die Bedeutung der Vereinigten Staaten als wichtigsten Überseemarkt für den deutschen Tourismus. Trotz gestiegener Kostensensibilität bleiben die Ankünfte stabil auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Ferienparkkette Center Parcs prüft die Errichtung eines großen Ferienparks im Lausitzer Seenland. Das Projekt auf Brandenburger Seite solle zwischen Sedlitzer See und Partwitzer See auf rund 90 Hektar Fläche 500 bis 700 Ferienhäuser umfassen.