Tui Cruises verlangt zwei Corona-Tests - nicht mehr kostenlos

| Tourismus Tourismus

Vor einer Kreuzfahrt mit Tui Cruises sind bald zwei Corona-Tests für die Passagiere verpflichtend - und diese müssen von den Reisenden künftig selbst bezahlt werden. Ab dem 13. Mai mit Beginn der Griechenland-Saison der «Mein Schiff 5» benötige jeder Gast für den Reiseantritt zwei negative Testergebnisse, erklärt die Reederei - einen PCR-Test und einen Antigen-Schnelltest. Zuerst hatte das Portal «Cruisetricks.de» darüber berichtet.

Der PCR-Test für Passagiere ab sechs Jahren, der frühestens 72 Stunden vor Reisebeginn gemacht werden darf, ist bereits Pflicht. Für mehr Sicherheit soll nun ein zusätzlicher Antigen-Schnelltest für Personen ab vier Jahren kurz vor dem Beginn der Reise sorgen, also frühestens am Abend vor dem Abflug. Dieser zweite Test werde im Gesundheitsfragebogen abgefragt, ein schriftlicher Nachweis sei aber nicht nötig. Ein Selbsttest ist möglich. Die Pflicht zum doppelten Test gilt auch dann, wenn die Urlauberin oder der Urlauber bereits geimpft ist.

Die Kooperation mit den Helios-Kliniken bleibe weiterhin bestehen, teilte Tui Cruises mit. Die Gäste könnten dort vor Abreise ihren PCR-Test durchführen lassen. Ab dem 13. Mai sei der Test aber nicht mehr im Reisepreis inkludiert. Die Kosten liegen laut Reederei bei 75 Euro pro Person. Die Verrechnung erfolge über das Bordkonto. Wird der PCR-Test woanders gemacht, muss der Urlauber diesen an Tui Cruises übermitteln - bis 12.00 Uhr am Vortag der Abreise.

Die «Mein Schiff 5» wird ab dem 13. Mai Fahrten durch die griechische Inselwelt unternehmen. Die neue Vorschrift zum doppelten Test gilt dann für alle Tui-Cruises-Kreuzfahrten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die dänische Hauptstadt will nachhaltigen Tourismus fördern. Dafür wurde das Programm CopenPay entwickelt, das es nach zwei Sommerdurchläufen künftig ganzjährig gibt. Wie kann man profitieren?

Kaum öffnet Terminal 3 am Frankfurter Flughafen, schließt Terminal 2. Der Bereich wird grundlegend erneuert und bleibt für einige Jahre außer Betrieb. Für Passagiere soll sich dann viel ändern.

Der Merian Verlag hat in München erstmals seine neuen Branchenpreise an sieben ausgewählte Destinationen, Hotels und Akteure der internationalen Tourismuswirtschaft verliehen. Unter den Preisträgern befinden sich unter anderem die Stadt Göteborg, das Brenners Park-Hotel und die MSC Group.

Eine Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen bei der Bewertung der Flugetikette. Während jüngere Passagiere bei Körperhygiene und Smartphone-Nutzung an Bord weitaus toleranter sind, weisen ältere Reisende eine wesentlich geringere Akzeptanz für dieses Verhalten auf.

Eine Auswertung der Gästebefragung T-MONA zeigt, wer im Sommer nach Österreich reist, wie hoch die Ausgaben ausfallen und welche Faktoren bei der Wahl von Reiseziel und Unterkunft eine Rolle spielen.

Schöne Marineschiffe, tolle Flugzeuge, imposanter Zug? Schnell ein Foto gemacht - und dann klicken die Handschellen? Warum Touristen Verbotsschilder im Urlaub unbedingt erst nehmen sollten.

Neue Daten des Statistischen Bundesamtes zeigen deutliche Unterschiede bei den Kosten für Restaurant- und Hoteldienstleistungen in Europa. Besonders in mehreren südeuropäischen Ländern liegt das Preisniveau deutlich unter dem deutschen Vergleichswert.

Brandgeruch im Tower, Nachtflugverbot ausgesetzt: Am Flughafen München brauchen Reisende zum Ende der Pfingstferien Geduld.

Die Kreuzfahrt ist ein Massengeschäft geworden, auch dank der Rostocker Reederei Aida Cruises. Die Passagierzahlen steigen und steigen. Gleichzeitig setzen neue Auflagen die Branche unter Druck.

UN Tourism registrierte im ersten Quartal 2026 weltweit 307 Millionen internationale Touristenankünfte. Gleichzeitig erwartet die Organisation aufgrund des Nahostkonflikts und steigender Reisekosten eine Abschwächung des Wachstums im weiteren Jahresverlauf.