Tuifly zieht positive Zwischenbilanz des Neustarts

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Der Neustart in der Corona-Krise ist aus Sicht des Reisekonzerns Tui gelungen. «Vor zwei Monaten sind wir pünktlich zur Öffnung der Grenzen mit einem neuen Sommerflugplan an den Start gerollt», sagte Tuifly-Geschäftsführer Oliver Lackmann. Seit dem 15. Juni habe die Ferienfluggesellschaft insgesamt rund 250 000 Gäste an Bord begrüßt. Im Juli waren nach seinen Angaben bis zu 21 Maschinen des Typs Boeing 737 im Einsatz. Ziel sei es, in den kommenden Monaten mehr als die Hälfte der ursprünglich geplanten Kapazitäten wieder anbieten zu können.

Eines der Top-Reiseziele im Streckennetz ist auch in diesem Sommer Mallorca. Mehr als 50 000 Passagiere beförderte die Tui-Tochter in den ersten zwei Monaten auf die Baleareninsel und zurück. Kreta, die größte griechische Insel, landete mit etwa 41 000 Gästen auf Platz zwei. Den dritten Platz teilten sich Fuerteventura, Kos und Rhodos.

Sobald die Reisewarnungen für Ziele außerhalb der Europäischen Union fallen, etwa für Ägypten, Tunesien oder die Kapverdischen Inseln, will Tuifly die geplanten Verbindungen wieder aufnehmen. Die wieder geöffneten Touristenregionen in der Türkei sind seit dem Wochenende bei Tui wieder buchbar.

„Vor zwei Monaten sind wir pünktlich zur Öffnung der Grenzen mit einem neuen Sommerflugplan an den Start gerollt. Was anfangs noch ungewohnte Flexibilität von unseren Kunden und uns verlangt hat, ist nach 2.000 Flügen längst zur Gewohnheit geworden: Angepasste Serviceabläufe und Hygienemaßnahmen an Bord haben sich bewährt. Die Auslastung unserer Flüge verdeutlicht außerdem, dass viele Gäste ihren Urlaub an den Sonnenstränden Europas sehnsüchtig erwartet haben“, sagt Oliver Lackmann, Geschäftsführer der TUIfly GmbH.

Sobald die Reisewarnungen für die Zielgebiete außerhalb der Europäischen Union fallen, etwa für Ägypten oder die Kapverdischen Inseln, nimmt TUI fly die geplanten Verbindungen ebenfalls wieder auf. So starten die Flüge in die Türkei am 28. August. Immer montags und freitags nimmt eine Boeing 737 von Düsseldorf und Frankfurt Kurs auf Dalaman – für die Fluggäste aus Norddeutschland gibt es jeden Freitag einen Flug ab Hannover.

„Um weiterhin die langersehnte Reisefreiheit genießen zu können, müssen wir alle diszipliniert und rücksichtsvoll bleiben. Wir können uns vom Alltag erholen, einen Urlaub von der Corona-Pandemie gibt es leider nicht. Deshalb achten unsere Crews ganz besonders darauf, dass die Abstände an Bord eingehalten und die Masken getragen werden. Unsere Gäste haben die Maßnahmen insgesamt gut angenommen, das zeigen auch die ersten 1.000 Rückläufer unserer regelmäßigen Kundenumfrage, die uns wieder eine hohe Gästezufriedenheit bescheinigen“, ergänzt Oliver Lackmann.

Verlängerte Bodenzeiten von 60 Minuten sowie eine großzügig kalkulierte Einsatzplanung der Flugzeuge sollen sicherstellen, dass genügend Zeit für einen gestaffelten Ein- und Aussteigeprozess bleibt und mögliche Verspätungen dadurch aufgefangen werden können. Neue Kartenzahlungsgeräte ermöglichen es den Fluggästen zudem, an Bord kontaktlos mit ihren Smartphones, Smartwatches, Kredit- und Giro-Karten zu bezahlen.


 

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