Umfrage: Reisende wünschen sich Kombination aus Stadt und Natur

| Tourismus Tourismus

Das Magazin Time Out hat die Ergebnisse ihrer ersten globalen Reise-Umfrage präsentiert. Demnach wünschen sich Urlauber für ihre zukünftigen Reisen eine Kombination aus Stadt und Natur. Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage unter mehr als 21.000 Personen, von denen mehr als ein Drittel in diesem Jahr eine Städtereise plant.

Die Umfrage ergab, dass trotz der Pandemie sich im Jahr 2021 genauso viele Reisende nach der Kultur und Vielfalt von Stadtreisen sehnen (41 Prozent), wie sie Natur- und Landausflüge planen (42 Prozent). Mehr Menschen wollen mit dem Partner (16 Prozent) und der Familie (14 Prozent) als mit Freunden (10 Prozent) verreisen, wobei die meisten (67 Prozent) angeben, dass sie eine Flugreise planen.

Ein Fünftel der Befragten (19 Prozent) will dieses Jahr sowohl Städtereisen machen als auch in die Natur reisen. Die Time Out-Redakteure schließen daraus, dass es mit der Wiederaufnahme der Reisen, eine Entwicklung in Richtung gemischte Stadt- und Naturreiseerlebnisse geben wird. Gemäß dem neuen Trend zu "Fusion"-Reisen besuchen Reisende zwar trendige Stadtviertel und erkunden die Gastronomie-Szene, möchten aber gleichzeitig weniger überlaufene Kulturspots und Attraktionen entdecken. Nach ein paar Tagen der Stadterkundung machen die Reisenden sich auf die Suche nach nahegelegenen Naturpfaden, weiten Landschaften und anderen Outdoor-Aktivitäten.

Der International Editor von Time Out, James Manning, sagt: "Es war ein schwieriges Jahr für die Städte und für das Reisen im Allgemeinen. Daher ist es erfreulich, dass unsere Time Out Travel Umfrage für 2021 ein großes Interesse an Städtereisen feststellt. Wir glauben, dass sich die Städte schneller erholen werden, als alle erwarten. Viele haben einen großen Nachholbedarf an Essen, Trinken, Kultur und Nachtleben. Allerdings erwarten wir auch einen weiteren Anstieg der Naturreisen, da viele Menschen nach wie vor Outdoor-Aktivitäten bevorzugen. Die sogenannte "Fusion"-Reise kombiniert das Beste aus beiden Welten."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Rheinkirmes in Düsseldorf feiert mit Start in die Kirmessaison 125 Jahre Jubiläum auf der Rheinwiese. Das Volksfest bietet immer noch Neuheiten: Der Veranstalter verspricht in diesem Jahr rund 30 neue Angebote.

Vom Meeresrauschen in den Schlaf gewiegt werden und morgens den Sonnenaufgang über der See beobachten: Schlafstrandkörbe sind beliebt. Über eine Erfolgsgeschichte aus dem Norden.

Eine aktuelle Analyse untersucht die Beliebtheit von 30 Alpendestinationen anhand von Instagram-Followerzahlen und Gastronomiebewertungen. Die Ergebnisse zeigen regionale Unterschiede in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz.

Eine Umfrage unter Ferienhausvermietern zeigt, dass neben klassischen Verboten auch kurios anmutende Regeln existieren. Diese spezifischen Vorgaben sollen meist die Unterkunft vor Schäden bewahren und den Aufenthalt für alle Gäste sichern.

Strand, Altstadt oder Sehenswürdigkeit: Im Urlaub ist das Smartphone schnell gezückt. Doch wer die Fotos anschließend in sozialen Medien oder in größeren Chatgruppen teilt, sollte vorher genau hinschauen.

Der Wildes-Wasser-Weg in Bodenmais ist zum schönsten Wanderweg Deutschlands 2026 in der Kategorie Tagestouren gewählt worden. Insgesamt beteiligten sich über 52.000 Personen an der Abstimmung des Wandermagazins.

Das Statistische Bundesamt registriert für das erste Halbjahr 2026 gestiegene Preise für Flugtickets und Pauschalreisen. Dabei zeigen sich je nach Destination teils deutliche regionale Unterschiede bei den Kosten.

Die anhaltende Trockenheit im Hochsommer lässt die Pegelstände des Rheins in Hessen und Rheinland-Pfalz fallen und fallen - für Kabinenschiffe könnte es demnächst eng werden.

Ein aktueller Bericht offenbart wachsende Unterschiede im Reiseverhalten europäischer Nationen. Während Reisende in Deutschland ihre Ausgaben pro Trip erhöhen, setzen britische Urlauber auf eine höhere Frequenz.

Der Deutsche Tourismusverband hat seinen Praxisleitfaden für nachhaltigen Tourismus aktualisiert. Eine Studie zeigt gleichzeitig, dass zwar ein hohes Bewusstsein herrscht, aber oft personelle und finanzielle Kapazitäten fehlen.