Umfrage: So gefragt sind Wellness- und Healthreisen in 2021

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Seit Beginn der Corona-Pandemie wächst das Bewusstsein für die eigene Gesundheit mehr denn je. Ob sich dieser Hype auch auf die Art des Reisens nach dem Lockdown auswirkt, wollte Fit Reisen von seiner Community wissen und stellt im Rahmen einer Onlineumfrage fest, wie es um die Lust auf Wellness- und Gesundheitsreisen in 2021 bestellt ist.

Wellness- und Gesundheitsreisen in 2021: Priorität hoch, Planung gedämpft

Reisen mit Gesundheitsfokus sind in 2021 gefragt: Rund 76 Prozent der Befragten planen nach Lockerungen der Reisebeschränkungen in diesem Jahr eine Wellness- oder Healthreise. Bei 36 Prozent hat dieses Vorhaben oberste Priorität, für 47 Prozent sei die gesundheitsfördernde Auszeit wichtig. Nur 17 Prozent räumen ein, dass diese Reiseform nicht das Nonplusultra ist und es auch okay wäre, wenn es dieses Jahr nicht klappt.  

Bei der Frage, ob denn schon eine Wellness- oder Gesundheitsreise für 2021 gebucht wurde, ist das Ergebnis ernüchternd: 96 Prozent der Umfrageteilnehmer haben eine Urlaubsbuchung für 2021 noch nicht vorgenommen. Ein Indiz für eine Art „Abwartehaltung“ ist dieses Ergebnis wohl aber eher nicht, denn: Die Buchungsstimmung ist generell locker. 54 Prozent geben an, sich auf ihr Bauchgefühl zu verlassen und dann zu buchen, wenn ihnen spontan ein passendes Angebot gefällt – egal, ob es kurz oder langfristig buchbar ist. 15 Prozent planen fest ein, sich demnächst an die konkrete Reiseplanung machen und fünf Prozent sind sogar in aktuellen Zeiten Frühbucher. Lediglich 26 Prozent entschieden sich in diesem Jahr für Last Minute-Angebote und beobachten die aktuelle Situation. 

Wohin, mit wem und wie wellnessen in 2021 

Obwohl das Fernweh nach der langen Phase des Lockdowns groß ist, macht sich unter den Fit Reisen-Befragten eine anhaltende Skepsis gegenüber gelockerten internationalen Reisebeschränkungen breit. Die Frage nach dem größten Wellnessreisewunsch beantworten 29 Prozent mit einer Ayurvedakur auf Sri Lanka oder in Indien. Platz zwei mit 19 Prozent geht an eine Relaxauszeit in Thailand und mit Platz drei sehnen sich 15 Prozent nach einem Yoga Retreat in Indien.

Bei der realen Planung gehen die meisten User jedoch auf Nummer sicher. So bleiben 35 Prozent für ihren Wellnessurlaub doch lieber im eigenen Land. Hoch im Kurs stehen hier traditionelle Fastenauszeiten nach F.X. Mayr oder Johann Schroth sowie Kneipp-Kuren oder Thermalwellness. Klassiker wie ein Entspannungsaufenthalt unter der spanischen Sonne oder eine Fangokur im italienischen Abano Terme landen mit 21 Prozent auf Platz zwei. Immerhin möchten 18 Prozent am Fernreisewunsch festhalten und planen unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorkehrungen eine Relaxauszeit in Asien. 

Gesundheitsbewusste Urlauber planen ihren Alltagsbreak am liebsten mit ihrem Partner. Danach sehnen sich 40 Prozent der Umfrageteilnehmer nach einer erholsamen Auszeit zu zweit. Ein Tapetenwechsel, bei dem man die Seele baumeln lassen und seiner Beziehung einen neuen Push geben kann, ist im aktuell faden Lockdown-Alltag nötig. Mit 35 Prozent dicht dahinter zeigt sich aber auch, dass in 2021 der Mut zum alleine verreisen Fahrt aufnimmt – vielleicht auch, weil man sich mit dem Fokus zur Erhaltung der eignen Gesundheit auch bewusst eine Solo-Auszeit für Geist und Körper gönnt. Mit Freunden geht es für 15 Prozent und mit weiteren Familienmitgliedern für 11 Prozent der User auf eine Entspannungsreise. 

Den Umweltgedanken berücksichtigen Wellnessliebhaber in ihrer aktuellen After-Corona-Reiseplanung übrigens nur bedingt: Der Mehrheit (31 Prozent) ist jedes Verkehrsmittel recht, um an ihr Reiseziel zu gelangen, wobei sich immerhin 27 Prozent bewusst für ein Nahziel entscheiden, dass sie mit dem Auto erreichen können. 20 Prozent bevorzugen das Flugzeug und 14 Prozent reisen am liebsten mit der Bahn. 

Verändertes Reiseverhalten aber keine Lust auf “Workation” 

Die Coronavirus-Pandemie hat das Reiseverhalten von achtsamen Wellnessfans geprägt. 70 Prozent der Befragten geben an, vorsichtiger bei der Wahl ihres Urlaubsziels geworden zu sein. 17 Prozent sind sich bei ihrem eigenen Buchungsverhalten noch nicht ganz sicher und lediglich 13 Prozent machen sich keine Sorgen, vorausgesetzt sie buchen ihre Reise über ein etabliertes Touristikunternehmen. 

Mit dem aktuellen Trend “Workation”, eine Kombination aus Homeoffice und Urlaub, können sich die Fit Reisen-Befragten aktuell übrigens noch nicht anfreunden. Ein paar Stunden am Laptop arbeiten und anschließend eine Wellnessauszeit im stilvollem Ambiente genießen wäre nur für 28 Prozent denkbar, die restlichen 72 Prozent möchten Arbeit und Urlaub auch in Zeiten von Kurzarbeit oder Homeoffice trennen und widmen sich während ihrer Auszeit lieber ganz bewusst ihrem eigenen Wohlsein. 


 

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