Urlaub auf dem Campingplatz bleibt in Brandenburg beliebt

| Tourismus Tourismus

Campingkocher im Märkischen statt Strandurlaub am Mittelmeer: Urlaub auf Campingplätzen in Brandenburg ist auch im zweiten Sommer der Corona-Pandemie sehr beliebt. Die Plätze seien sehr gut gebucht, zum Teil sogar ausgebucht, berichtete der Vizepräsident des Verbands der Campingwirtschaft in Brandenburg (BVCD), Jörg Klofski am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Vor allem in den Hot-Spots Spreewald, Lausitzer Seenland und Potsdam gehe nicht mehr viel. In anderen Regionen gebe es noch den einen oder anderen Stellplatz. «Camping hat einen Boom erlebt, wie wir ihn nicht kennen». Das sehe man auch bei den Verkaufszahlen von Wohnmobilen und Campingwagen, sagte Klofski.

Was der Campingbranche auch zugute komme, sei der günstige Ferienkorridor, zeigte sich Klofski erfreut. Wenn in Brandenburg die Ferien am 7. August zu Ende sind, dauern sie in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen noch etwa vier Wochen an. Das bedeute mehr Geschäft für die Betreiber, schätzte er ein. Die Urlauber aus diesen drei Bundesländern seien seit Jahren die Hauptkunden unter den Gästen. «Deswegen schauen wir optimistisch in die Zukunft.» Damit könne ein Teil des Verlustes wegen des verspäteten Saisonstarts wettgemacht werden.

Bereits im vergangenen Jahr hatten viele Urlauber das Hotelbuffet gegen den Campingplatz eingetauscht. Klofski hofft, dass der Run auf die Plätze auch nach der Corona-Pandemie anhält, «wenn alle wieder dahin fahren dürfen, wohin sie wollen». (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.