US-Amerikaner wollen 2022 reisen - aber nicht nach Europa

| Tourismus Tourismus

Die US-Amerikaner wollen in diesem Jahr wieder kräftig reisen. Buchungsseiten wie Vrbo, Hopper und Kayak verzeichnen wieder eine höhere Nachfrage, da die Beschränkungen im Zuge der Pandemie wieder nachlassen. Auch zusätzliche Kosten für Flugtickets und Autoreisen aufgrund steigender Kraftstoffpreise sind offenbar kein Hinderungsgrund.

„Wir sehen eine starke Buchungsaktivität für die Frühlingsferien und die Anfänge eines sehr starken Sommers“, so Jamie Lane, VP of Research bei AirDNA, das die tägliche Performance von über 10 Millionen Immobilien von Airbnb und Vrbo verfolgt.

AirDNA-Daten belegen, dass das Buchungstempo für Reisen im Frühling 49 Prozent höher ist als letztes Jahr um diese Zeit und 26 Prozent höher als vor der Pandemie 2019. „Der Ansturm auf die Buchung von Sommerferienhäusern hat sich 2022 weiter beschleunigt“, erklärte Vrbo in einer Mitteilung bereits Anfang des Monats. Laut der Buchungsplattform für Ferienwohnungen habe die Nachfrage nach Immobilien den letzten Sommer bereits um 15 Prozent übertroffen. 

„Bei der Überprüfung der Buchungsdaten wird deutlich, dass Omikron für die Reisenden ein größeres Problem war als die steigenden Treibstoffkosten“, sagte Dakota Smith, Chief Strategy Officer der Reisebuchungs-App Hopper. Die vor allem bei jüngeren Reisenden beliebte App hat seit dem vierten Quartal 2021 einen Anstieg der Reisebuchungen um 50 Prozent verzeichnet.

Laut Hopper sind jedoch die US-Buchungen nach Europa seit dem 12. Februar von 21 Prozent auf 15 Prozent gesunken. Statt nach Europa reisen die Urlauber lieber nach Mexiko, Mittelamerika und in die Karibik. Wie das Unternehmen mitteilte, machen diese Ziele nun 61 Prozent der internationalen Buchungen bei Hopper aus. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Lufthansa startet ihr neues Servicekonzept FOX auf der Langstrecke. Mit einer Investition von 70 Millionen Euro werden die kulinarischen Angebote und die Ausstattung in allen Reiseklassen, von der Business Class bis zur Economy Class, umfassend erneuert.

Die WHO meldet mehrere Fälle einer Atemwegserkrankung auf einer Atlantik-Kreuzfahrt. Der Virus wird durch Nagetier-Kot übertragen, in seltenen Fällen auch von Mensch zu Mensch.

Im Schwarzwald und auf der Schwäbischen Alb öffnen beliebte Berghütten wieder für die Sommersaison. Wo Wanderer jetzt einkehren und die Aussicht genießen können. Ein Überblick zu fünf möglichen Zielen.

Eine aktuelle Expedia-Studie belegt, dass Reisende pro Trip durchschnittlich 500 US-Dollar für Zusatzkäufe ausgeben. Besonders die Generation Z zeigt sich dabei kauffreudig und offen für neue Marken sowie flexible Zahlungsmodelle.

Der südlichste Kanton der Schweiz lockt mit alpiner Bodenständigkeit und italienischem Dolce Vita. Stiller Genuss und aufregender Glamour sind oft nur Minuten voneinander entfernt.

Festsitzenden Passagieren stehen Mahlzeiten und Erfrischungen zu. Doch was zählt als Erfrischung? Dazu urteilen Gerichte immer wieder. Eine Frage dabei: Was dient noch der Flüssigkeitszufuhr?

Düsseldorf richtet seinen Tourismussektor mit der neuen Strategie „Future of Tourism“ neu aus und setzt verstärkt auf Qualität statt Quantität. Ziel ist es, die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste zu steigern.

Eine neue Auswertung zeigt die beliebtesten Radfernwege Deutschlands für das Jahr 2026. Während der Weserradweg seine Spitzenposition verteidigt, zeigt sich ein deutlicher Trend zu Flussradwegen und Routen im süddeutschen Raum.

Das Urlaubsbarometer 2026 zeigt eine ungebrochene Reiselust in Österreich, wobei Sicherheit und Kosten zu den entscheidenden Faktoren bei der Zielwahl werden. Während Italien und Kroatien als Favoriten gelten, gewinnt Künstliche Intelligenz massiv an Bedeutung.

Die Fluggesellschaft Ryanair hat nach eigenen Angaben angekündigt, ihre Berliner Basis zum 24. Oktober 2026 zu schließen. Betroffen sind sieben stationierte Flugzeuge, die an andere Standorte innerhalb Europas verlagert werden sollen. Gleichzeitig soll das Flugangebot im Winterflugplan um 50 Prozent reduziert werden, wie das Unternehmen mitteilt.