Venedig darf Eintrittsgeld verlangen

| Tourismus Tourismus

Beim Stichwort „Overtourism“ ist Venedig immer vorne mit dabei. Künftig kann die Lagunenstadt deshalb eine Art Eintrittsgeld von den Tagestouristen verlangen. Je nach Saison werden dann 2,50 bis 10 Euro fällig. Von der neuen Maßnahme sind ausschließlich die Tagestouristen betroffen. Zugutekommen soll das Geld der Stadtreinigung. Wie der Hotelverband Federalberghi laut FAZ mitteilte, sei es gerecht, wenn nicht nur die Hotelgäste die Rechnung zahlen. Ihre Städte seien Museen. Und wie in Museen sei es richtig, eine Eintrittskarte zu kaufen, so der Verbandspräsident. 

Die Lagunenstadt besuchen jedes Jahr zwischen 20 und 30 Millionen Touristen. Vor allem die Tagesausflügler werden laut Frankfurter Allgemeinen kritisch betrachtet, da sie weder in der Stadt essen noch andere Beiträge bezahlen. Die venezianische Regelung findet auch in weiteren Städten des Landes Anklang. So unterstützt auch der Bürgermeister von Florenz die Initiative und forderte ein nationales Gesetz, das für jede Kunststadt gelte. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.

Eine Untersuchung des Deutschen Tourismusverbandes und des Deutschen Instituts für Tourismusforschung zeigt eine hohe Reisebereitschaft für den Sommer. Trotz gestiegener Kraftstoff- und Kerosinpreise planen 62 Prozent der Deutschen eine Urlaubsreise.

Rund zwei Stunden ging nichts mehr bei der Deutschen Bahn. Welchen Grund der Konzern nannte, was Reisende erlebten und wie lange es wohl noch Verspätungen und Ausfälle geben wird.