Warsteiner sagt Ballonfestival «Montgolfiade» erneut ab

| Tourismus Tourismus

Das internationale Ballonfestival «Montgolfiade» im nordrhein-westfälischen Warstein fällt wegen Gasknappheit aus. Die Energienotlage sei Grund der Absage, auch Propangas müsse sparsam verwendet werden, betonte der Veranstalter am Mittwoch.

«Wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber in der aktuellen Situation hat unser Ballonfestival leider keine Priorität.» Ein Nachholtermin sei ab 1. September 2023 geplant. Die Veranstaltung zum 30-jährigen Bestehen des Festivals sollte eigentlich vom 2. bis 10. September 2022 dauern.

Auch wenn zum Ballonfahren kein Erdgas, sondern Propangas eingesetzt werde, handele es sich um einen Brennstoff, der derzeit nicht unnötig verbraucht werden solle, erklärte die Inhaberin der Warsteiner Brauerei, Catharina Cramer. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause falle das Festival damit zum dritten Mal in Folge aus. Alle bereits getätigten Buchungen für Ballonfahrten werden den Angaben zufolge automatisch storniert.

Bei der «Warsteiner Internationalen Montgolfiade» handele es sich um das größte jährliche Ballonfestival Europas. Organisator ist die Warsteiner Internationale Montgolfiade GmbH.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.