Weihnachtsmärkte in NRW wollen stärker auf Plastik verzichten

| Tourismus Tourismus

Mehrere Weihnachtsmärkte in NRW wollen umweltfreundlicher werden und künftig stärker auf Plastik verzichten. In Aachen soll der Markt laut dem Märkte- und Aktionskreis City 2020 plastikfrei werden. Auch andere Städte bemühen sich zunehmend, auf andere Materialien umzusteigen.

In Düsseldorf und in Köln sind in diesem Jahr für Getränke nur noch Behälter aus Glas oder Porzellan erlaubt. In der Landeshauptstadt sind außerdem Plastikbesteck, Einweg-Strohhalme und Plastiktüten verboten. In der Gastronomie sei es jedoch schwierig, komplett auf Plastik zu verzichten. «Wir tun hier viel, sind bestrebt, auch immer besser zu werden. Zu sagen, dass wir "plastikfrei" sind, wäre aber vermessen und legt uns die Messlatte zu hoch», hieß es auf Anfrage von den Düsseldorfer Veranstaltern.

Auch in Bonn sieht die Stadt bei einem komplett plastiklosen Weihnachtsmarkt Hygieneprobleme. Man bemühe sich jedoch, auf Mehrweglösungen zu setzen und etwa die Bratwurst lediglich mit einer Papierserviette auszugeben. In Münster will man sich von den Vorreitern motivieren lassen - und künftig an Konzepten arbeiten, die die Plastikmenge weiter schrumpfen lassen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und Aldiana setzen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2026 fort. Im September findet die traditionelle Ehrung der erfolgreichsten deutschen Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im ägyptischen Aldiana Club Naga Bay statt.

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.