Weltweites Partyverbot bei Airbnb

| Tourismus Tourismus

Was als Maßnahme im ersten Jahr der Corona-Pandemie startete, wird nun zu einer weltweit geltenden Richtlinie bei Airbnb. Feste Feiern dürfen die Kunden der Vermittlungsplattform in den Unterkünften jetzt nicht mehr.

Es sei der Plattform ein Anliegen, dass die Ruhe der Nachbarnicht gestört werde, sagt Airbnb. Nur in sehr seltenen Fällen komme es vor, dass Gastgeber oder Gäste Partys veranstalteten. Daher bleibe das im August 2020 weltweites eingeführte Verbot aller Partys und Veranstaltungen in Unterkünften jetzt dauerhaft in Kraft.

„Seit der Einführung des Party-Verbots im August 2020 sind Meldungen zu Partys global jährlich um 44 Prozent zurückgegangen“, berichtet Airbnb in einer Aussendung.
Wer sich nicht an die neue Richtlinie hält, muss mit Konsequenzen rechnen. Diese reichen von der Sperrung des Kontos bis zum vollständigen Ausschluss von der Plattform, heißt es vonseiten des Unternehmens. Im Jahr 2021 wurden weltweit über 6600 Gäste von Airbnb gesperrt, weil sie gegen das Partyverbot verstoßen hätten.

Hintergrund des Verbots ist der Ausbruch der Corona-Pandemie, die zur Schließung vieler Bars und Clubs oder zur Einschränkung der Öffnungszeiten und Gäste-Kapazitäten führte, was wiederum die Verlegung von Partys in gemietete Wohnungen zur Folge hatte. Daher wurde im August 2020 das Partyverbot „im besten Interesse der öffentlichen Gesundheit“ angekündigt. Die neue und nun langfristig angelegte Richtlinie wurde eingeführt, um „den Respekt für Ruhe in den Nachbarschaften unserer Community zu fördern und zu unterstützen“, informierte Airbnb.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.

Der Sächsische Weinwanderweg verbindet die Betriebe der zweitkleinsten deutschen Weinregion, die nach schwierigen Jahren zu DDR-Zeiten eine Renaissance feiert. Vor allem der Schaumwein startet durch.