Wie viel geben die Deutschen im Urlaub aus?

| Tourismus Tourismus

Weloveholidays hat eine Umfrage unter 2.000 Menschen durchgeführt, um die Reisegewohnheiten und Spartipps der Deutschen für 2025 zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Reisen eine große Priorität bleibt. Nur 7 Prozent der Befragten gaben an, ihre Urlaubskosten im Jahr 2025 senken zu wollen. Im Gegensatz dazu plant fast ein Drittel (31 Prozent), noch mehr Fokus auf das Reisen zu legen – 21 Prozent möchten längere oder häufigere Reisen unternehmen, während weitere 10 Prozent ihr Budget für ein luxuriöseres Reiseerlebnis erhöhen wollen.

Wie viel geben Deutsche im Urlaub aus?

Sich an ein Reisebudget zu halten, ist oft schwieriger als gedacht. Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) gab an, 2024 mehr ausgegeben zu haben als ursprünglich geplant – jeder Zehnte (11 Prozent) verdoppelte sogar sein Budget. Nur 12 Prozent blieben unter ihren geplanten Ausgaben. Das zeigt: Für viele Deutsche ist der Urlaub die perfekte Gelegenheit, sich etwas Luxus zu gönnen.

Trotzdem starten die meisten mit einem klaren Budget. Auf die Frage nach ihrem geplanten Tagesbudget nannten deutsche Reisende im Durchschnitt 43 Euro pro Tag. Am häufigsten wurde ein Budget von 40 bis 60 Euro (17 Prozent) oder 80 bis 100 Euro (15 Prozent) angegeben, gefolgt von 20 bis 40 Euro (14 Prozent). Jeder Fünfte (18 Prozent) plante sogar, täglich 100 Euro oder mehr auszugeben. Nur 10 Prozent reisen ganz ohne Budgetvorgabe.

Wofür wird das Urlaubsbudget ausgegeben?

Erlebnisse sind für Reisende wichtiger denn je – vor allem, wenn es ums Essen und Genießen geht. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) gibt am liebsten Geld für gehobene Restaurants und Drinks aus, während jeder Fünfte (20 Prozent) sich einen luxuriösen Spa-Tag gönnt.

Neben Entspannung setzen 11 Prozent auf exklusive VIP-Touren und besondere Erlebnisse, während 10 Prozent in Abenteueraktivitäten wie Skifahren, Tauchen oder Klettern investieren. Souvenirs sind für 10 Prozent der Reisenden ebenfalls ein Muss.

Die beliebtesten Spartipps für 2025

Trotz steigender Kosten finden deutsche Reisende Wege, um zu sparen, ohne auf Erlebnisse zu verzichten. Hier sind die vier beliebtesten Strategien: Reisen außerhalb der Hauptsaison (26 Prozent), um bessere Preise und weniger Menschenmengen zu genießen. Frühzeitiges Buchen (23 Prozent), um sich die besten Preise zu sichern. Flexible Reisedaten (13 Prozent), um günstigere Flüge und Hotelangebote zu finden und die Wahl eines Reiseziels nach Preis-Leistung (11 Prozent), anstatt sich auf ein bestimmtes Land festzulegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ab sofort kostet der reguläre Eintritt in den Kölner Dom zwölf Euro. Mit dem neu eingeführten Eintrittspreis sollen die gestiegenen Kosten etwa für den Schutz des Denkmals gedeckt werden.

Mozarts Geburtsstadt ist ein touristisches Juwel. Entsprechend viele Reisende steuern die 160.000-Einwohner-Stadt speziell für einen Tagesausflug an. Oft gibt es Stau - das soll jetzt anders werden.

Kurz vor Beginn der Sommerferien in Schleswig-Holstein zeichnet sich im Tourismus ein uneinheitliches Bild ab. Während zahlreiche Küstenorte und Inseln bereits hohe Auslastungen melden, liegt die Buchungslage landesweit vielerorts noch unter dem Niveau des Vorjahres.

Eine aktuelle Studie von HolidayCheck analysiert das unterschiedliche Nachhaltigkeitsverhalten von Deutschen im Alltag und während der Urlaubszeit. Dabei zeigt sich eine deutliche Lücke zwischen Anspruch und tatsächlichem Handeln.

Das Fürstentum Monaco ist der 18. europäische Themenbereich im größten Freizeitpark Deutschlands. Zur offiziellen Eröffnung hat sich Prominenz angekündigt. Das hat auch Folgen für Besucher.

Mit der Freigabe neuer Kanäle werden im Lausitzer Seenland fünf ehemalige Tagebauseen zu einem zusammenhängenden Wasserrevier verbunden. Der neue Fünf-Seen-Verbund erweitert die Möglichkeiten für Urlauber, Wassersportler und den Wassertourismus der Region.

Die deutschen Reiseveranstalter müssen bei Pauschalreisen künftig weniger Vorsorge gegen Insolvenzen treffen. Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) hat erneut die Entgelte gesenkt, die für jede Reise gezahlt werden müssen.

Reservieren, absagen - doppelt buchen, nicht erscheinen: Das sommerliche Hüttenchaos am Berg macht nicht nur den Wirten zu schaffen. Warum faire Planung auch für die anderen Wanderer unerlässlich ist.

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass deutsches Fernsehen für Urlauber zunehmend an Bedeutung gewinnt. Insbesondere junge Reisende nutzen verstärkt digitale Streaming-Angebote während der Ferien.

Nach einer Flaute wegen des Iran-Kriegs zieht die Nachfrage nach Urlaub in der Türkei und Ägypten bei Tui wieder spürbar an. Besonders Antalya steht bei Sommerreisen hoch im Kurs.