Wirtschaftsfaktor Kreuzschifffahrt: Vor allem Rostock profitiert

| Tourismus Tourismus

Der Kreuzfahrt-Tourismus beschert dem Hafenort Rostock beträchtliche Einnahmen, doch kann das Hinterland in Mecklenburg-Vorpommern nur wenig von den vielen Schiffsreisenden profitieren. Wie aus einer am Montag in Rostock vorgestellten Studie des Kieler Instituts für Tourismus- und Bäderforschung in Nordeuropa hervorgeht, ließen Passagiere, Besatzung und Reeder im Vorjahr rund 41,5 Millionen Euro in der Hansestadt.

Eingerechnet waren dabei Übernachtungen, Restaurant- und Museumsbesuche, Souvenirkäufe und Parkgebühren sowie Kosten des Schiffsbetriebs unter anderem für Proviant, Treibstoff, Lotsen, Makler und Hafengebühren. Bei Ausflügen ins Umland, wie zum Beispiel nach Schwerin oder Güstrow, gaben die Passagiere lediglich 4,4 Millionen Euro aus. 2018 verzeichnete der Kreuzfahrthafen Rostock-Warnemünde nach Angaben des Hafenbetreibers Rostock Port 206 Anläufe von Passagierschiffen, in diesem Jahr 196. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In allen Bundesländern sind Sommerferien, und in Mecklenburg-Vorpommern sind Tausende Urlauber unterwegs. Die landeseigene MV Tourismus GmbH zieht eine positive Zwischenbilanz der bisherigen Hauptsaison - mit ein paar Wolken am Ferienhimmel.

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.