Wirtschaftsminister und Touristiker aus MV suchen Anregungen in Österreich

| Tourismus Tourismus

Führende Touristiker des Landes und Wirtschaftsminister Reinhard Meyer (SPD) suchen in Österreich Anregungen für einen besseren Fremdenverkehr im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern. Eine zwölfköpfige Delegation plant von Mittwoch bis Freitag Gespräche mit Politikern und Tourismus-Vertretern in Tirol und Niederösterreich, wie das Wirtschaftsministerium in Schwerin am Dienstag mitteilte.

Gespräche seien unter anderem mit dem Landtagspräsidenten von Niederösterreich, Karl Wilfing, sowie mit Vertretern der Landesregierungen von Tirol und Niederösterreich geplant. Außerdem stehen Treffen mit Vertretern der Niederösterreich-Werbung GmbH und der Leitung der Dachmarke «Lebensraum Tirol» auf dem Programm.

Sowohl beim touristischen Produkt als auch bei dessen Finanzierung habe Österreich eine Vorreiterrolle und diene damit als Impulsgeber für das Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern, erklärte Minister Meyer. Die Reise solle der Tourismusentwicklung des Landes einen Schub geben. Zu den Teilnehmern gehört auch der Tourismusbeauftragte der Landesregierung und Geschäftsführer des Landestourismusverbandes, Tobias Woitendorf.

Meyer betonte: «Mecklenburg-Vorpommern ist ein attraktives Urlaubsland für seine Gäste. Damit dies auch künftig so bleibt, müssen wir die touristische Entwicklung im Land weiter vorantreiben.» Neben der Entwicklung der touristischen Infrastruktur zählten dazu auch «neue, vielfältige und spannende» Angebote für Urlauber. Zugleich müsse der Tourismus auskömmlich finanziert werden. Dabei dürfe es keine Denkverbote geben, so Meyer. Tirol und Niederösterreich seien diesen Weg mutig und erfolgreich gegangen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Griechenland bleibt trotz Krisen Magnet für Urlauber, während Zypern um Vertrauen wirbt. Was die geopolitische Lage für Ihre Sommerpläne bedeutet – und wo es Hoffnung auf Erholung gibt.

Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer feiert 2026 sein 40-jähriges Jubiläum. Mittendrin in diesem so wichtigen Lebensraum liegen die sieben Ostfriesischen Inseln. Und das frisch rezertifiziert als Partner der Nationalparkverwaltung.

Kerosin kostet infolge des Iran-Kriegs viel mehr. Das geht auch an Urlaubern nicht spurlos vorbei, denn es hat Auswirkungen auf die Reisepreise. Auch nachträgliche Erhöhungen können rechtens sein.

Das Kabinenpersonal von Deutschlands größter Airline ist zum Streik aufgerufen. Welche Flüge betroffen sein können und welche Rechte betroffene Reisende haben - der Überblick.

Die griechische Hotelgruppe Domes Resorts hat eine Mehrheitsbeteiligung an Casa Collective erworben. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde eine entsprechende Vereinbarung mit Goldman Sachs geschlossen. Casa Collective ist die Plattform hinter den Hotelmarken Cook’s Club und Casa Cook.

Die Urlaubsinsel Capri führt eine «Anti-Belästigungs-Verordnung» ein: Aufdringliches Ansprechen von Touristen, Flyer oder Lockangebote in Restaurants werden jetzt mit bis zu 500 Euro Strafe geahndet.

Flusskreuzfahrten als Impuls für Hamburgs City: Neue Anleger mit guter Anbindung für Touristen, die Geld in Restaurants und Läden lassen sollen. Rot-Grün will Flusskreuzfahrten für die Stadt nutzen.

Venedig kostet seit letztem Freitag wieder Eintritt: zehn Euro pro Tag. An insgesamt 60 Terminen bis Ende Juli werden Kurzbesucher in der italienischen Lagunenstadt dieses Jahr erneut zur Kasse gebeten.

Krisen wie im Nahen Osten bringen Urlaubspläne ins Wanken: Laut einer Umfrage ändern 16 Prozent der Deutschen mit Plänen für Ostern oder die kommenden drei Monate ihre Reise – einige verzichten ganz.

Die Lufthansa bekennt sich endlich zu ihrer vollständigen Geschichte. Doch zum 100. Jahrestag des Erstflugs steht das Unternehmen nicht allzu glänzend da. Neue Turbulenzen zeichnen sich ab.