Zahl der Touristen in Hamburg auch im Mai fast auf Vor-Corona-Niveau

| Tourismus Tourismus

Der Tourismus in Hamburg lässt das tiefe Corona-Tal zusehends hinter sich. Auch im Mai sind fast so viele Menschen in die Hansestadt gereist, wie zuletzt vor der Corona-Pandemie. Im Mai wurden 635.000 Gäste und 1,39 Millionen Übernachtungen gezählt, wie das Statistikamt Nord am Freitag mitteilte.

Im Mai 2021, als ein Beherbergungsverbot für private Gäste galt, waren es lediglich 82.000, nach 78.000 im Mai 2020 und 699.000 im Mai 2019. Innerdeutsche Gäste buchten im Mai 1,11 Millionen Nächte, ausländische Reisende 282.000. 17,9 Prozent aller Hamburg- Gäste kamen aus dem Ausland, die meisten von ihnen aus Dänemark, Österreich, Schweiz, aus den Niederlanden und dem Vereinigten Königreich.

Der Städtetourismus aus dem In- und Ausland ist für die Hansestadt einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Bis 2019 wuchs die Zahl der Reisenden stetig an - zuletzt auf mehr als 7,6 Millionen. In den beiden Corona-Jahren 2020 und 2021 kamen mit knapp 3,2 Millionen beziehungsweise gut 3,3 Millionen nicht einmal die Hälfte der Übernachtungsgäste nach Hamburg.

Für die ersten fünf Monate 2022 summiert sich die Zahl immerhin nun auf gut 2,2 Millionen, gegenüber 2019 nur noch ein Minus von knapp 24 Prozent. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast zehn Jahre lang war der Besuch der Aussichtsplattform der Elbphilharmonie, der sogenannten Plaza, kostenlos. Von Oktober an kostet er Geld. Welche Auswirkungen das haben wird.

Erneut sind Mallorquiner gegen den Massentourismus auf die Straße gegangen. Nur zwei Wochen nach der großen Kundgebung in Palma gegen den aus Sicht vieler Insulaner überbordenden Tourismus, fand die neue Demo nun in der Stadt Sóller statt.

Die Robinson Club GmbH registriert eine Veränderung beim Luxusverständnis deutscher Reisender. Demnach definieren viele Befragte Luxus im Urlaub primär über Zeit, Erholung sowie die Entlastung von alltäglichen Pflichten.

Die weltweiten Ausgaben für Geschäftsreisen steigen im Jahr 2026 voraussichtlich auf den Rekordwert von 1,56 Billionen Euro, während die Zahl der Reisen nur leicht zunimmt.

Ob Spirituosen, Korallenschmuck oder Designer-Kopien: Wer Souvenirs aus dem Urlaub mitbringen möchte, sollte wissen, was er tut. Sonst kann es bei der Einreise Probleme geben.

Der Deutsche Alpenverein meldet auf zahlreichen Berghütten in den Alpen akute Wasserknappheit. Auf einzelnen Hütten muss Trinkwasser bereits per Hubschrauber geliefert werden, während der Verband zu umfassenden Sparmaßnahmen aufruft.

Lufthansa kämpft mit teurem Kerosin und Streiks. Chef Spohr hält nun sogar einen Gewinnrückgang im Gesamtjahr für möglich und kündigt weiterhin hohe Ticketpreise an.

Bahnreisen blieben für Fahrgäste im Juli eine Geduldsprobe: Mit 52,6 Prozent war lediglich etwas mehr als die Hälfte der Fernzüge ohne größere Verzögerungen unterwegs. Im Vergleich zum Vormonat blieb die Quote damit unverändert.

Am Mittelmeer werden für Schirme und Liegen teils horrende Preise verlangt. An einigen Stränden Italiens gehen die Behörden neuerdings dagegen vor, auch wegen der EU. Aber die alten Kräfte wehren sich.

Die Deutsche Zentrale für Tourismus lädt Ende September zu einem hochrangigen Fachtreffen mit US-Entscheidern an den Bodensee ein, um Trends im amerikanischen Reisemarkt zu analysieren.