Zehn Reisetrends für das Jahr 2025

| Tourismus Tourismus

Ergänzt worden seien diese Erkenntnisse durch eine interne Umfrage unter Sabre-MitarbeiterInnen weltweit. Während diese zwar nicht stellvertretend für alle Reisenden stünden, liefere ihre globale Verteilung aber Hinweise auf regionale Unterschiede und sich abzeichnende Trends im Reiseverhalten, so ein Pressetext.

1. Mehrfachreisen als neuer Standard

Während in der Vergangenheit ein oder zwei größere Reisen pro Jahr üblich waren, zeigt sich für 2025 ein deutlicher Trend zu häufigeren Reisen. Ein signifikanter Anteil der Befragten plant vier oder mehr Reisen im Jahr, was auf ein wachsendes Bedürfnis nach neuen Erlebnissen und mehr Flexibilität im Reiseverhalten hindeutet. Dies stellt eine Chance für Reiseanbieter dar, maßgeschneiderte Pakete für Vielreisende zu entwickeln.

2. Asien-Pazifik als führende Wachstumsregion

Mit einem Anstieg der Buchungen um 34 % zeigt sich, dass Reisende aus dem asiatisch-pazifischen Raum besonders aktiv sein werden. Dies ist auf ansteigende Kaufkraft, eine Lockerung der Reisebeschränkungen und eine wachsende Mittelschicht zurückzuführen, die verstärkt internationale Reisen unternimmt. Reiseanbieter sollten verstärkt auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Kundengruppe eingehen, beispielsweise durch personalisierte Angebote oder verbesserte digitale Buchungserlebnisse.

3. Babyboomer als kaufkräftige Zielgruppe

Während jüngere Generationen weiterhin viel reisen, zeigt sich, dass insbesondere Babyboomer ihre Reiseausgaben deutlich erhöhen wollen. Diese Zielgruppe legt Wert auf Komfort, exklusive Erlebnisse und ein hohes Serviceniveau. Besonders Kreuzfahrten, Kulturreisen und luxuriöse Unterkünfte sind gefragt. Anbieter, die gezielt auf die Bedürfnisse dieser zahlungskräftigen Generation eingehen, können sich Wettbewerbsvorteile sichern.

4. Outdoor-Abenteuer und Naturerlebnisse gefragt

Reisen mit starkem Naturbezug gewinnen weiter an Beliebtheit. Wandern, Tauchen, Safari-Touren und Bergsteigen stehen bei vielen Reisenden hoch im Kurs. Die Nachfrage nach nachhaltigen, naturnahen Unterkünften, wie Eco-Lodges oder Glamping-Optionen, steigt ebenfalls. Tourismusunternehmen sollten verstärkt auf umweltfreundliche Konzepte setzen, um dieser Entwicklung gerecht zu werden.

5. Kulinarische Erlebnisse als entscheidender Faktor

Essen und Reisen sind enger miteinander verknüpft als je zuvor. Viele Reisende legen großen Wert darauf, die lokale Küche zu entdecken, sei es durch Street-Food-Touren, Kochkurse oder exklusive Gourmet-Erlebnisse. Auch Hotels und Airlines reagieren darauf mit individuelleren Speiseangeboten, regional inspirierten Menüs und besonderen kulinarischen Events.

6. Jüngere Generationen priorisieren Flugqualität

Millennials und die Generation Z achten zunehmend auf die Wahl der Fluggesellschaft und legen Wert auf Faktoren wie Sitzkomfort, Servicequalität und Entertainment-Angebote. Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen eine Rolle – Airlines mit CO₂-Kompensationsprogrammen oder umweltfreundlicheren Flugzeugmodellen sind besonders gefragt. Fluggesellschaften, die sich als Premium- oder nachhaltige Marke positionieren, können hier profitieren.

7. Einfache und digitale Buchung als Muss

Die Benutzerfreundlichkeit der Buchungsplattformen wird immer wichtiger. Reisende erwarten eine intuitive, transparente und mobile-freundliche Buchungserfahrung mit flexiblen Zahlungsmöglichkeiten und klaren Preisangaben. Anbieter, die innovative digitale Lösungen wie KI-gestützte Empfehlungen oder personalisierte Angebote integrieren, werden sich einen Wettbewerbsvorteil sichern.

8. Frühzeitige Planung und Buchung nimmt zu

Spontanbuchungen werden seltener, da Reisende ihre Reisen zunehmend im Voraus planen. Die Mehrheit gibt an, ihre Reisen mindestens drei Monate im Voraus zu buchen. Dies ermöglicht es Reiseveranstaltern, frühbucherfreundliche Tarife und exklusive Angebote gezielt zu vermarkten, um Kunden frühzeitig zu binden und ihre Kapazitäten besser zu steuern.

9. Mehrgenerationenreisen im Aufwind

Immer mehr Familien reisen gemeinsam mit Großeltern, Eltern und Kindern. Diese Art von Reisen erfordert eine besondere Planung, da verschiedene Altersgruppen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Hotels, Reiseveranstalter und Airlines sollten gezielt familienfreundliche Pakete mit altersgerechten Aktivitäten, kinderfreundlichen Unterkünften und barrierefreien Optionen anbieten.

10. Nachhaltigkeit als wachsendes Entscheidungskriterium

Umweltbewusstes Reisen ist längst kein Nischenthema mehr. Reisende achten zunehmend auf den CO₂-Fußabdruck ihrer Reisen und bevorzugen Anbieter mit nachhaltigen Initiativen. Besonders effektiv ist Transparenz: Sobald nachhaltige Alternativen klar ersichtlich sind – etwa CO₂-Kompensation, Zug- statt Flugverbindungen oder zertifizierte Öko-Hotels – steigt die Bereitschaft, diese Optionen zu wählen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stiftung Deutsche Sporthilfe und Aldiana setzen ihre Zusammenarbeit im Jahr 2026 fort. Im September findet die traditionelle Ehrung der erfolgreichsten deutschen Olympia- und Paralympics-Teilnehmer im ägyptischen Aldiana Club Naga Bay statt.

Mit mehreren Neuheiten startet der Europa-Park in Rust in die neue Saison. Ein neuer Themenbereich sowie neue gastronomische Angebote winken Besucherinnen und Besuchern zum offiziellen Saisonstart am 28. März.

Sie zählt zu den eindrucksvollsten Naturerlebnissen am Bodensee: Ab Samstag soll die Marienschlucht wieder begehbar sein. Was Familien, Wanderer und Naturliebhaber dort erwartet.

Die Schwarzwald Tourismus GmbH entwickelt ein dezentrales Hotelkonzept, das bestehende Dorfstrukturen nutzt und Leerstände reduzieren soll. Das vom Land Baden-Württemberg geförderte Projekt verzichtet auf Neubauten und integriert lokale Betriebe in die touristische Wertschöpfung.

Die Schweiz plant eine zusätzliche Gebühr für Autofahrer, die das Land nur durchqueren. Das Parlament hat einer entsprechenden Transitabgabe für ausländische Reisende zugestimmt. Ein konkreter Zeitpunkt für die Einführung der Transitgebühr steht derzeit noch nicht fest.

Der Nahost-Krieg bringt Bewegung in den Reisemarkt: Urlauber meiden einzelne Regionen, wählen andere Ziele und müssen sich womöglich auf steigende Preise einstellen.

Eine aktuelle Analyse des Reiseportals Opodo belegt für das Frühjahr 2026 eine starke Nachfrage nach Reisen zwischen Deutschland und Südeuropa. Während Spanien das Hauptziel deutscher Urlauber bleibt, stellen Spanier gleichzeitig die größte Gruppe internationaler Gäste in deutschen Metropolen dar.

Eine aktuelle Auswertung von 1,7 Millionen Online-Rezensionen kürt das Frankenlagune Wellness-Center zur beliebtesten Therme Deutschlands. Während bayerische und norddeutsche Saunen die Spitzenplätze belegen, bilden Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern und Hessen das Schlusslicht des Rankings.

Eine aktuelle Umfrage von Holidu unter 2.500 europäischen Gastgebern weist Deutschland als Spitzenreiter bei der Gästetreue aus. Knapp 70 Prozent der heimischen Vermieter setzen auf Stammkunden und priorisieren dabei den persönlichen Kontakt gegenüber Preisrabatten.

Alltours erweitert seine Eigenmarke Alltoura Club Hotels zur Sommersaison 2026 um zwei neue Anlagen auf Kos und Rhodos. Die Hotels setzen auf ein umfassendes All-inclusive-Konzept mit Fokus auf Sport, Wellness und Kinderbetreuung.