Älteste Kneipe der Welt? - Archäologen entdecken 5000 Jahre alte Taverne im Irak

| War noch was…? War noch was…?

Archäologen der Universitäten von Pennsylvania und Pisa haben bei Ausgrabungen im Irak eine 5000 Jahre alte Taverne entdeckt. Es handele sich um einen öffentlichen Speiseraum, der etwa auf das Jahr 2700 vor Christus datiert werde, erklärte Holly Pittman, Professorin für Kunstgeschichte an der Universität von Pennsylvania, per Pressemitteilung ihrer Hochschule.

Die Forscherin untersucht die Region mit Unterbrechungen bereits seit 1990. Die bedeutendste Entdeckung sei bislang jedoch die Taverne gewesen. Gefunden wurden auch Sitzbänke, eine Art Kühlschrank aus Lehm, ein großer Ofen und jede Menge Schalen – viele davon noch mit Fischresten darin.

Der Fund stellt bisherige Annahmen infrage, dass die damalige Gesellschaft nur aus Eliten und versklavten Menschen bestand, und gibt Einblick ins Leben der Menschen vor 5000 Jahren in Mesopotamien.  Die Taverne sei ein Beweis dafür, dass dort freiwillig Menschen zusammenkamen und Zeit miteinander verbrachten.

„Die Tatsache, dass es einen öffentlichen Treffpunkt gibt, an dem sich die Leute hinsetzen, ein Bier trinken und ihren Fischeintopf essen können, zeigt, dass sie nicht unter der Tyrannei der Könige arbeiteten“, erklärte Reed Goodman von der Universität von Pennsylvania dem Sender CNN.

Lagasch, die heutige Stadt al-Hiba, war eine der ältesten und größten Städte in der Region. Die berühmten archäologischen Stätten Uruk und Ur liegen nur jeweils rund 50 Kilomater entfernt.

Mit mehr als 450 Hektar Größe sei Lagasch im 3. Jahrtausend eine der größten Städte im Südirak gewesen, so Pittman. Die Forscher gehen auch davon aus, dass Lagasch ein bedeutendes Bevölkerungszentrum war. Menschen hätten Zugang zu fruchtbarem Land gehabt und sich handwerklich betätigt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Tiefer als 29,4 Grad sank die Temperatur im ostsächsischen Kubschütz in der Nacht nicht - nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes der höchste Nachtwert seit Beginn der Aufzeichnungen.

Nach dem Tod einer Hamburger Familie in einem Istanbuler Hotel hat das Gericht geurteilt. Die Angehörigen sehen einige der Haftstrafen als gerechtes Urteil an - dennoch kündigt der Anwalt Berufung an.

Für die Gespräche zwischen den USA und dem Iran musste das Bürgenstock Resort den Hotelbetrieb innerhalb von weniger als 48 Stunden vollständig umstellen. Nach Berichten verschiedener Schweizer Medien wurden dabei mehr als 2.000 Gäste in andere Hotels umquartiert.

Im Rahmen der Eingliederungshilfe können behinderte Menschen manche Urlaubskosten geltend machen. Aber mehr als drei Wochen Fernreise für rund 55.000 Euro? Dem erteilte das zuständige Amt eine Absage.

Gesperrte Straßen, Lärm, ausbleibende Kundschaft: Hamburgs Händler und Gastronomen fühlen sich von den Bauplänen der Stadt oft überrumpelt. Eine Kommunikationsstrategie soll helfen.

Das 25hours Hotel Langstrasse startet die achte Runde seines Artist in Residence Programms mit zwei internationalen Künstlerinnen. Besucher können die Entstehung der Werke bei offenen Atelierterminen im Sommer verfolgen.

B&B Hotels hat in der Mewa Arena in Mainz den ersten Dreamers Cup veranstaltet. Das kombinierte Fußballturnier und Sommerfest erbrachte Spenden in Höhe von insgesamt über 66.000 Euro für soziale Einrichtungen.

Mit detailreicher Küchenaction überzeugte die Disney+-Serie «The Bear» Fans und Kritiker zugleich. Nun kehren Jeremy Allen White & Co. ein letztes Mal an den Herd zurück. Was Fans davor wissen müssen.

Unbekannte Täter sind in ein Hotel in Baden-Baden eingebrochen und haben einen Tresor mit Bargeld und Tickets entwendet. Zum Abtransport nutzten sie einen Sackkarren. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Mitten in der Nacht rollen Diebe einen ganzen Hotel-Tresor auf einem Sackkarren aus dem Gebäude. Wie konnten sie unbemerkt bleiben - und was war im Tresor?