Der Serengeti Park in Hodenhagen hat nach dem spektakulären Transport eines ausrangierten Airbus Klage gegen eine Logistikfirma eingereicht. Das Unternehmen habe eine mangelhafte Machbarkeitsstudie erstellt, bestätigte eine Sprecherin des Parks Medienberichte. Darin seien die drei Landschaftsschutzgebiete, für die Sondergenehmigungen beantragt werden mussten, nicht erwähnt worden.
Die Klage vor einem Landgericht beläuft sich auf 2,4 Millionen Euro Schadenersatz. «Durch die Verzögerung von vier Jahren sind uns erhebliche Mehrkosten entstanden», sagte die Sprecherin des Parks im Heidekreis und verwies auf Flughafenmiete und teure Gutachten. Parkinhaber Fabrizio Sepe hätte den Bundeswehr-Flieger nicht gekauft, wenn er von Anfang an von den Schwierigkeiten gewusst hätte.
In einem Bericht der «HAZ» wies das verklagte Logistikunternehmen über eine Anwaltskanzlei darauf hin, dass es die Forderung des Serengeti-Parks für unbegründet halte. Es sei ausschließlich um die technische Machbarkeit des Transportes gegangen.
















