Anklage in den USA nach Angriff auf israelisches Restaurant in München

| War noch was…? War noch was…?

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Neben dem Vorfall in München wird dem Mann mit irakischer Staatsangehörigkeit unter anderem die Beteiligung an Anschlägen in London, Paris und Amsterdam zur Last gelegt, wie aus US-Justizunterlagen hervorgeht. Der Iraker soll die Terroraktivitäten in Europa koordiniert haben. 

Seit dem Beginn des militärischen Konflikts zwischen den USA und Israel sowie dem Iran habe er andere gedrängt und angewiesen, die Interessen der USA und Israels anzugreifen und dabei auch Amerikaner und Juden zu töten, heißt es in den Beschuldigungen der Bundespolizei FBI. Unter anderem soll er auch Terrorakte in den USA befohlen haben.

Unmittelbar nach dem Angriff auf das Lokal war ein Bekennervideo einer proiranischen Gruppierung aufgetaucht. Auch in Bayern prüfen Ermittler das Material. Man gehe davon aus, dass das Video auf die Gruppierung Harakat Ashab al-Yamin al-Islamia (HAYI) zurückgehe. Sie soll nach Angaben der US-Justiz unter dem Kommando der iranischen Revolutionsgarden stehen. Die Gruppe wird auch vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.