Auto rast über Gehweg und Restaurant-Terrasse am Jungfernstieg - ein Toter

| War noch was…? War noch was…?

Ein 18-Jähriger ist mit einem PS-starken Auto am Jungfernstieg in der Hamburger Innenstadt über einen Gehweg gerast - und hat einen tödlichen Unfall verursacht. Er fuhr am Dienstagvormittag zwei Männer an, die sich vor einer Bankfiliale auf dem Gehweg aufhielten. Sie wurden schwer verletzt. Einer der beiden, ein 39-jähriger, erlag in einem Krankenhaus seinen Verletzungen, wie die Polizei am frühen Dienstagabend mitteilte. Der Mann hatte sich in der Nähe eines Transporters vor der Haspa-Filiale aufgehalten, der von dem Auto gerammt worden war. 

Der 23 Jahre alte Beifahrer des Transporters hatte sich nach Angaben der Polizei offenbar ebenfalls in unmittelbarer Nähe zum Fahrzeug befunden und wurde durch die Wucht des Aufpralls schwer verletzt. Er wurde vor Ort medizinisch versorgt und dann in ein Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht. 

Auto fuhr über Restaurant-Terrasse 

Der 18-jährige Fahrer des Unfallwagens und sein 52-jähriger Beifahrer wurden leicht verletzt. Nach ersten Angaben der Polizei war der junge Fahrer aus noch ungeklärter Ursache auf den Gehweg gefahren. Das Auto überfuhr erst mehrere Stühle auf der Außenterrasse eines Restaurants, prallte dann vor der Bank gegen den dort parkenden Transporter und kam mit zertrümmerter Front im Eingangsbereich der Haspa-Filiale zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls mit dem parkenden Transporter habe sich dieser nach vorn bewegt und den 39-Jährigen erfasst, hieß es.

Nach Angaben der Polizei wurde ein weiterer unbeteiligter Passant bei dem Unfall leicht verletzt. Der 29-Jährige befand sich auf dem Gehweg und wurde durch umherfliegende Teile eines Blumenkübels getroffen. Auch er kam in ein Krankenhaus. Eine Augenzeugin wurde mit einem Schock in ein Krankenhaus gebracht. Dem Feuerwehrsprecher zufolge soll es etwa 25 Betroffene wie Ersthelfer oder Augenzeugen gegeben haben, die vom Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes betreut wurden. 

Unfall mitten in der City 

Die Unfallstelle liegt mitten in einer belebten Gegend an der Binnenalster, nur wenige Meter vom Hamburger Rathaus entfernt. Auch die große Europapassage mit ihren vielen Geschäften liegt in unmittelbarer Nähe. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.