No Latte for AfD - Berliner Wirtin verweigert Bedienung

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Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Über die Details dieses Vorfalls berichtete das Nachrichtenportal Welt.

Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram. Sie schilderte eine Begegnung, bei der ein Kunde einen Latte Macchiato bestellen wollte. Die Betreiberin habe das Servieren des Getränks jedoch abgelehnt und angekündigt, auch künftig bei einer entsprechenden Erkennung auf die Bewirtung von AfD-Anhängern zu verzichten.
 

Während viele Nutzer ihr Verhalten in den Kommentaren als mutig bezeichneten und als Ausdruck von Haltung werteten, äußerten andere Kritik an der Entscheidung. Ein Nutzerkommentierte etwa, dass die Nicht-Bewirtung von Kunden aufgrund ihrer politischen Ansichten undemokratisch sei.

Schild als Reaktion

Die Inhaberin habe als Reaktion auf die Debatte angekündigt, in ihrem Café ein Schild mit der Aufschrift „Zutritt nur mit Mindesthirn!“ anbringen zu wollen. Sie sehe sich in ihrer Entscheidung bestärkt und stehe negativen Bewertungen in sozialen Netzwerken gelassen gegenüber.

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