Bahn rüstet sich mit mehr Zügen und Reinigungen für die Wiesn 

| War noch was…? War noch was…?

Mehr S-Bahnen, längere Züge, zusätzliches Personal - und intensivere Reinigung an Bahnhöfen: Zum Oktoberfest stockt die Deutsche Bahn ihr Angebot rund um München auf. Mit rund 440 zusätzlichen oder verlängerten Fahrten biete die S-Bahn während der Wiesn auf allen Linien einen 20-Minuten-Takt bis zum Betriebsschluss weit nach Mitternacht, teilte die Bahn mit.

100.000 Fahrgäste mehr pro Tag

Die S-Bahn München erwartet etwa 100.000 Fahrgäste mehr pro Tag. «Wir haben uns intensiv auf das größte Volksfest der Welt vorbereitet», verspricht der Konzernbevollmächtigte für Bayern, Heiko Büttner und erinnert: «Wer mit uns fährt, ist nicht nur klimaschonend unterwegs, sondern kann auch sicher seinen Führerschein behalten.»

Mehr als 120 zusätzliche Sicherheitsmitarbeiter seien im Einsatz. Im Zentrum stehe der Wiesn-Bahnhof Hackerbrücke, wo bis zu 60 Mitarbeitende zeitgleich vor Ort sein werden, hieß es. Von dort gehen viele Oktoberfest-Besucher zur Theresienwiese, auf der am Samstag die Wiesn beginnt. Auch unter anderem am Hauptbahnhof und in Zügen seien Streifen unterwegs. 

Rechter Weg zum Fest und Gepäckaufbewahrung 

Weil größere Rucksäcke und Taschen nicht aufs Festgelände mitgenommen werden dürfen, biete die Bahn neben den Schließfächern im Hauptbahnhof zusätzlich eine eigene Gepäckaufbewahrung im Bereich des ehemaligen Intercity-Hotels an. 

In der Gleishalle am Hauptbahnhof werden Wiesn-Besucher zudem auf den rechten Weg zum Fest geleitet, wenn sie zu Fuß gehen wollen. «z' Fuaß samma schnella» heißt der Schriftzug, den hoffentlich auch das auswärtige und internationale Publikum versteht. 

Mehr putzen an Bahnhöfen 

Auf einen deutlich erhöhten Andrang stellt sich auch die DB InfraGo ein – insbesondere an den zentralen Stationen Hauptbahnhof und Hackerbrücke. Die Reinigung dort und auch an den anderen Bahnhöfen entlang der Stammstrecke werde deshalb intensiviert. Zwischen Hackerbrücke und Marienplatz sollen bis in die Nacht fast durchgehend Reinigungskräfte unterwegs sein.

Von Samstag an bis 6. Oktober werden Millionen Besucher zur Wiesn erwartet, die als größtes Volksfest der Welt gilt. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Ermittler suchen nach Spuren in dem zum Teil niedergebrannten Gebäude. Das leerstehende Hotel hatte immer wieder für Schlagzeilen wegen der «Reichsbürger»-Szene gesorgt.

Das Penck Hotel in Dresden veranstaltete am Samstag ein kostenloses Open-Air-Warm-up auf der Hotelterrasse anlässlich des Konzerts der Toten Hosen. Entgegen der ursprünglichen Planung kam die Band spontan selbst vorbei.

Wer in Amberg in der Oberpfalz mit dem Auto unterwegs ist, sollte aufpassen: Wegen ausgelaufenen Frittierfetts besteht nach Angaben der Polizei Rutschgefahr auf einer Straße. 

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Bei einem Brand in einem Gastronomiebetrieb am Wiesbadener Kochbrunnenplatz ist ein Beschäftigter verletzt worden. Nach einem Bericht des Wiesbadener Kuriers handelt es sich bei dem betroffenen Restaurant um das Café del Sol.

In einem leerstehenden Hotel in Bad Lauterberg im Harz ist ein Feuer ausgebrochen. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Hotel, das in der Vergangenheit mit einer Gruppierung der sogenannten Reichsbürger in Verbindung stand.

Traf sich Christina Block kurz vor der Entführung zum Jahreswechsel 2023/24 mit den maskierten Tätern? Diese Frage bestimmt auch den Endspurt des Prozesses. Es fallen scharfe Worte.

Ein unbekannter Täter hat in der Nacht auf Donnerstag einen Nachtportier in einem Bonner Hotel mit einer Schusswaffe bedroht und Bargeld erbeutet. Nun sucht die Polizei Zeugen des Vorfalls.

Christina Block hat im Prozess um die Entführung ihrer Kinder noch einmal ausführlich Stellung genommen. Dabei gab sie tiefe Einblicke in Familienkonflikte und korrigierte sich in einigen Punkten.

Nach mehreren Monaten des Schweigens hat die angeklagte Mutter Christina Block im Prozess um die Entführung ihrer Kinder nun wieder das Wort ergriffen. Sie wolle einige Punkte ihrer Aussage aus dem Juli 2025 korrigieren. Mehrmals brach ihr die Stimme weg, als sie über ihre Kinder sprach.