Bar war gestern: Lidl verärgert Gastronomen

| War noch was…? War noch was…?

Mit einem Video wollte Discounter Lidl neue Mitarbeiter gewinnen - und sorgte stattdessen für einen ordentlichen Shitstorm in der Branche. Das Video, das mittlerweile wieder gelöscht wurde, beginnt mit dem Spruch "Bar war gestern" und wirbt für einen Einstieg bei Lidl, der ab sofort möglich sei. Interessierte könnten sich online bewerben. 

In einer weiteren Grafik "Lidl muss man können" unterstellt der Discounter offenbar, dass man in der Gastronomie nichts oder nur sehr wenig können müsse. Als Finale verspricht das Unternehmen dann, dass es bei ihnen "Cash aufs Konto" gäbe. Ganz im Gegensatz zur Gastronomie, die derzeit unter dem Lockdown leidet. 

Hotelier Marcus Fränkle führt wettert auf Facebook: "Wo ist nur die Fairness geblieben? Absolut daneben was Lidl Deutschland da macht um an neue Mitarbeiter zu kommen... aber die Zeiten werden sich auch wieder ändern und ich freue mich auf „Lidl war gestern“, denn wer so Mitarbeiter auf dem Arbeitsmarkt erreichen will, dem muss es personaltechnisch wirklich schlecht gehen...". Gastgeber Marek Gawel vom Mittelrhein führt empört aus: "[..]Das geht garnicht. Aber wenn ihr es so bitter nötig habt sagt das schon verdammt viel über Eure Personalführung aus! Ethik 6 - setzen!". FBMA-Präsident Oliver Fudickar schreibt verärgert: "Einfach unglaublich und in einer Zeit wo wir alle zusammen stehen sollten, wirklich eine Frechheit!"


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .