Berichte: Dehoga-MV-Chef Lars Schwarz „vor Gericht“

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Lars Schwarz, Bürgermeister der Stadt Gnoien und Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern, stand am Freitag vor dem Rostocker Amtsgericht. Der Vorwurf: Schwarz soll gemeinsam mit einer weiteren Person insgesamt 2.000 Euro aus einem gefundenen Portemonnaie entnommen haben.

Wie der NDR berichtet, soll sich der Fall vor zwei Jahren im „Grand Hotel Heiligendamm“ ereignet haben. Vor Gericht wird dem Dehoga-Chef vorgeworfen, gemeinsam mit einer zweiten Person eine Geldbörse gefunden und aus dieser Geld entwendet zu haben. Erst dann sollen sie das Portemonnaie an der Rezeption abgegeben haben. Das behauptet zumindest der Berliner Zahnarzt, dem die Börse gehört und der mit Geld eigentlich die Hotelrechnung begleichen wollte.

Laut NDR-Bericht soll es auch ein Überwachungsvideo geben, auf dem angeblich zu sehen ist, wie Schwarz' Begleiter etwas in der Hand hält und es dann in seiner Tasche verschwinden lässt. Ob es sich dabei um die 2.000 Euro gehandelt haben soll, sei nicht klar. Auch die Polizei, die laut Nordkurier noch am selben Tag Hotelzimmer und Auto der Beschuldigten durchsucht haben soll, sei nicht fündig geworden.

Lars Schwarz selbst versicherte auf Nachfrage des NDR, dass an den Vorwürfen nichts dran sei. Er zeigte sich im Vorfeld des Prozesses auf Nachfrage des NDR irritiert davon, dass bereits vor dem Gerichtstermin über den Fall spekuliert werde und vertraue darauf, dass das Gericht den Fall aufklären werde. Gegenüber der Ostseezeitung hat Lars Schwarz erklärt: „Ich habe mir nicht zu Schulden kommen lassen“.

Das Gericht hörte am Freitag mehrere Zeugen, allerdings sei die Vernehmung noch nicht abgeschlossen. Der Prozess soll am 8. November fortgesetzt werden. Die Ostsee-Zeitung hatte zuerst über den Fall berichtet.


 

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