Betrugsverdacht in Wiener Luxushotel Sacher: Buchhalterin soll eine Million Euro unterschlagen haben

| War noch was…? War noch was…?

Die ehemalige Chefbuchhalterin des 5-Sterne-Luxushotels Sacher in Wien steht unter Verdacht, ihren alten Arbeitgeber betrogen zu haben. Die Mitarbeiterin soll sich zwischen April und Dezember 2020 insgesamt eine Million Euro auf ihr eigenes Konto überwiesen haben. Angeblich um ihren Sohn vor Erpressern zu schützen.

Wie die Zeitung „Heute“ berichtet, soll der bereits erwachsene Sohn Schulden bei den falschen Leuten gemacht haben und erpresst worden sein. Die ehemalige Chefbuchhalterin sah demnach keinen anderen Ausweg, als das Hotel, in dem sie über 30 Jahre lang tätig gewesen sein soll, im großen Stil zu betrügen.

Sechsmal soll sie sich unrechtmäßig Geld auf das eigene Konto überwiesen haben. Anschließend wurde das Geld auf die Konten ihrer beiden Kinder transferiert. Der Schaden: eine Million Euro. Ihrer Bank viel der Betrug schließlich auf.

Das Dienstverhältnis wurde 2020 einvernehmlich beendet. Aktuell soll die Frau ihre Schulden bei dem 5-Sterne-Haus in monatlichen Raten begleichen – offenbar eine Abmachung zwischen ihr und dem Wiener Luxushotel Sacher. Doch die Staatsanwaltschaft erhob dennoch Anklage. Der Frau drohen bis zu zehn Jahre Haft.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Kreuzfahrtschiff mit lesbischen, schwulen und bisexuellen Passagieren an Bord darf in der Türkei nicht anlegen. Die Behörden begründen ihre Entscheidung mit «moralischen Werten».

Jedes Jahr am 4. Juli findet in den USA vor dem Vergnügungspark Coney Island ein traditionelles Hot-Dog-Wettessen statt. Und fast jedes Jahr gewinnt am Ende Joey Chestnut. In diesem Jahr verteidigte der 42-Jährige seinen Titel bereits zum 18. Mal.

Zwischen deutschem Stammtisch und berüchtigter Walking Street: Pattaya vereint Ruhestand und Rotlicht wie kaum ein anderer Ort in Asien. Nun sorgt ein grausiges Verbrechen weltweit für Schlagzeilen.

Ein Hotelgast in Werder (Havel) soll Übernachtungen und Speisen im Wert von mehr als 5.000 Euro nicht bezahlt haben. Die Polizei nahm den 39-Jährigen für ein beschleunigtes Verfahren fest.

Rocco Forte Hotels führen die Audio-Initiative Bedtime Stories für junge Patienten in Rom ein. Das Projekt wird durch Benefizmittel für ein neues Familienwohnprojekt ergänzt.

Hans im Glück beteiligte sich mit einem eigenen Wagen und verschiedenen Aktionen an der CSD-Parade in München. Dabei standen neben der Präsenz auf der Strecke auch gastronomische Angebote an den lokalen Standorten im Fokus.

Im Block-Prozess sagt ein Zeuge aus Israel per Video aus, der bei der Entführung Neujahr 2024 eines der Tatfahrzeuge gelenkt haben soll. Er schildert dem Gericht, was ihn damals bewegte.

Fernsehkoch Johann Lafer hat sich nach der breiten Berichterstattung über seine Krebserkrankung mit einer persönlichen Botschaft an die Öffentlichkeit gewandt. Darin berichtet er von einem positiven Behandlungsverlauf und bittet zugleich um Respekt für die Privatsphäre seiner Familie.

Tiefer als 29,4 Grad sank die Temperatur im ostsächsischen Kubschütz in der Nacht nicht - nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes der höchste Nachtwert seit Beginn der Aufzeichnungen.

Nach dem Tod einer Hamburger Familie in einem Istanbuler Hotel hat das Gericht geurteilt. Die Angehörigen sehen einige der Haftstrafen als gerechtes Urteil an - dennoch kündigt der Anwalt Berufung an.