„Bla Bla Bla Bla Bla“: Toilettenschild löst Sexismus-Debatte aus

| War noch was…? War noch was…?

Ein Toilettenschild im Kölner Brauhaus „Em Kölsche Boor“ am Eigelstein sorgt aktuell für großen Ärger. Wegen der Schriftzüge „Bla“, fürs Herrenklo und „Bla Bla Bla Bla Bla“, für die Damentoilette entbrannte eine öffentliche Sexismus-Debatte. Sogar die Kölner Gleichstellungsbeauftragte schaltete sich bereits ein.

Wie der Kölner „Express“ berichtet hatte Melanie Schwartz, die Chefin des Brauhauses, die Schilder selbst erst im letzten Jahr ausgewählt, nachdem das Restaurant umfangreich renoviert wurde. „Wir fanden das einen Gag, die Überspitzung eines Klischees – zum Schmunzeln“, so die Wirtin gegenüber der Zeitung.

Bettina Mötting Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln sieht das offenbar anders und bezeichnet die Schriftzüge auf den WC-Türen als „diskriminierend“. Es sei schade, dass sich Gastronom:innen heutzutage keine kreativeren Lösungen für den Toilettenbereich einfallen lassen und demnach auf altbekannte Klischees und Stereotype zurückgreifen würden, sagte die Gleichstellungsbeauftragte gegenüber dem Express. "Ich würde mir wünschen, dass sich die Gesellschaft allmählich von diesen platten Geschlechterklischees verabschiedet."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zum Ende des 81. Prozesstages um die Entführung der Block-Kinder hat die Nachricht von der Festnahme des ehemaligen BND-Präsidenten August Hanning wegen Spionageverdachts für Aufmerksamkeit gesorgt.

Fast 100 Euro für ein Sandwich – und trotzdem mehr als 1.000 Verkäufe im Monat: Das Frankfurter Zenzakan meldet einen Absatzrekord für sein Steak-Sandwich. Für das Wintergeschäft erwartet das Unternehmen weitere Zuwächse.

Die frühere Chefin der Subway-Einkaufskooperative IPC und ihr Bruder sollen über Jahre geheime Zahlungen von Lieferanten erhalten haben. Die US-Staatsanwaltschaft​​​​​​​ beziffert die mutmaßlich erlangten Gelder auf mehr als 80 Millionen Dollar.

Wegen eines defekten Aufzugs musste die Feuerwehr gestern Abend zum Berliner Funkturm ausrücken. Mehrere Gäste saßen im Restaurant und auf der Aussichtsplattform fest.

Nach einer Ohrfeige im Bierzelt entzieht Münchens Oberbürgermeister der Fraktion der Linken den Tisch in der Ratsboxe. Wie es dazu kam und welche Konsequenzen nun folgen.

Ursprünglich hatte es so ausgesehen, als ob Jimi Blue Ochsenknecht im Streit um eine jahrelang nicht bezahlte Hotelrechnung in Österreich ohne Verurteilung davonkommt. Doch die Staatsanwaltschaft war nicht einverstanden. Nun wurde eine Geldstrafe verhängt.

Wie viel Kritik ist erlaubt, wenn der eigene Hund im Restaurant an giftigen Mäuseköder gelangen konnte? Ein Gericht erklärt, ob emotionale Insta-Posts in diesem Fall rechtens sind.

Es begann mit einer teuren Geburtstagsfeier in Tirol und einer offenen Rechnung. Haftbefehl und Verhaftung folgten. Nun soll ein Urteil fallen - allerdings ohne Ochsenknecht.

Russen und Ukrainer lieben ungeachtet des Krieges beim Essen weiter ihre kulinarischen Klassiker wie Borschtsch und Bliny. Die russische Parlamentsküche hat nun aber ein berühmtes Gericht umbenannt.

Der Nürburgring führt eine TikTok-Auswertung deutscher Sehenswürdigkeiten mit rund 109.000 Beiträgen an. Europaweit liegt die Rennstrecke auf Platz neun, während Disneyland Paris die Auswertung anführt.