„Bla Bla Bla Bla Bla“: Toilettenschild löst Sexismus-Debatte aus

| War noch was…? War noch was…?

Ein Toilettenschild im Kölner Brauhaus „Em Kölsche Boor“ am Eigelstein sorgt aktuell für großen Ärger. Wegen der Schriftzüge „Bla“, fürs Herrenklo und „Bla Bla Bla Bla Bla“, für die Damentoilette entbrannte eine öffentliche Sexismus-Debatte. Sogar die Kölner Gleichstellungsbeauftragte schaltete sich bereits ein.

Wie der Kölner „Express“ berichtet hatte Melanie Schwartz, die Chefin des Brauhauses, die Schilder selbst erst im letzten Jahr ausgewählt, nachdem das Restaurant umfangreich renoviert wurde. „Wir fanden das einen Gag, die Überspitzung eines Klischees – zum Schmunzeln“, so die Wirtin gegenüber der Zeitung.

Bettina Mötting Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Köln sieht das offenbar anders und bezeichnet die Schriftzüge auf den WC-Türen als „diskriminierend“. Es sei schade, dass sich Gastronom:innen heutzutage keine kreativeren Lösungen für den Toilettenbereich einfallen lassen und demnach auf altbekannte Klischees und Stereotype zurückgreifen würden, sagte die Gleichstellungsbeauftragte gegenüber dem Express. "Ich würde mir wünschen, dass sich die Gesellschaft allmählich von diesen platten Geschlechterklischees verabschiedet."


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.