Block-Prozess: Mutmaßlicher Entführer sagt erneut aus

| War noch was…? War noch was…?

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder wird das Landgericht Hamburg den mutmaßlichen Chef der Kidnapper weiter befragen (9.30 Uhr). Es ist bereits der fünfte Verhandlungstag, an dem der 68-Jährige unter hohen Sicherheitsvorkehrungen als Zeuge erscheint. 

Der Geschäftsführer eines israelischen Sicherheitsunternehmens soll die Entführung der beiden jüngsten Block-Kinder aus Dänemark in der Silvesternacht 2023/24 organisiert und durchgeführt haben. Er ist in dem Fall auch Beschuldigter und wurde bis vor einigen Wochen mit Haftbefehl gesucht. Für seine freiwillige Aussage sicherten ihm die Ermittlungsbehörden sicheres Geleit zu. Der Mann gehört aber nicht zu den insgesamt sieben Angeklagten im aktuellen Prozess.

Block soll Entführung der Kinder beauftragt haben

Der 68-Jährige war bereits im Dezember an drei Tagen befragt worden. Dabei hatte er ausgesagt, dass es kurz vor der Entführung, nachdem er ein Team zusammengestellt hatte, ein Treffen in einem zur Block-Gruppe gehörenden Hotel gegeben habe. Auch Christina Block habe teilgenommen. Dabei habe sie dem Team gedankt, dass es die Kinder retten wolle.

Der damals zehnjährige Sohn und die 13-jährige Tochter Blocks waren laut Anklage in der Silvesternacht 2023/24 von der israelischen Sicherheitsfirma gewaltsam vom Wohnort ihres Vaters in Dänemark entführt worden. Auftraggeberin soll nach Überzeugung der Staatsanwaltschaft die Angeklagte Christina Block gewesen sein. Die 52-Jährige bestreitet das.

Bisher wurde der Zeuge nur von der Vorsitzenden Richterin befragt. Erst danach haben die anderen Prozessbeteiligten Gelegenheit, ihre Fragen zu stellen.  (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?