Brand in Mainzer Hotel am Hauptbahnhof

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem Brand in einem Hotel an der Schottstraße in Mainz hat die Feuerwehr in der Nacht zu Dienstag rund 50 Personen evakuiert. Wie die Feuerwehr Mainz mitteilt, erfolgte die Alarmierung gegen 02:35 Uhr. Bereits auf der Anfahrt sei eine starke Rauchentwicklung aus dem Gebäude gemeldet worden.

Kühlschrankbrand führte zu starker Rauchentwicklung im Hotel

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte sei die Lobby des Hotels bereits deutlich verraucht gewesen. Nach Angaben der Feuerwehr wurde daraufhin das Alarmstichwort erhöht und weitere Kräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst nachalarmiert. Das Gebäude wurde kontrolliert und geräumt.

Wie die Feuerwehr mitteilt, geriet in der Lobby ein Kühlschrank in Brand. Das Feuer sei durch einen Trupp unter Atemschutz gelöscht worden. Der Rauch habe sich jedoch in Teile des Hotels ausgebreitet, weshalb umfangreiche Entrauchungsmaßnahmen erforderlich gewesen seien. Auch ein angrenzendes Nachbargebäude sei von Rauch betroffen und müsse kontrolliert sowie belüftet werden.

Drei Personen wegen Rauchgasvergiftung medizinisch versorgt

Die evakuierten Hotelgäste wurden laut Feuerwehr durch den Rettungsdienst gesichtet und betreut. Unterstützt wurde der Einsatz durch die Schnelleinsatzgruppe Betreuung des Katastrophenschutzes der Stadt Mainz. Nach Angaben der Feuerwehr wurden bei drei Personen leichte Rauchgasvergiftungen festgestellt. Sie seien medizinisch versorgt worden.

Die betroffenen Gäste wurden vorübergehend in einem Bus der Mainzer Mobilität untergebracht.

Rund 70 Einsatzkräfte bei Brand am Hauptbahnhof im Einsatz

Im Einsatz befanden sich nach Angaben der Feuerwehr rund 45 Kräfte der Feuerwehr, etwa 25 Kräfte des Rettungsdienstes sowie die Polizei. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr durch Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr Mainz. Zusätzlich seien dienstfreie Kräfte eingesetzt worden, um den Grundschutz im Stadtgebiet sicherzustellen.

Während des Einsatzes kam es im Bereich Bahnhofsplatz, Kaiserstraße und Schottstraße zu Verkehrsbehinderungen. Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr habe es laut Feuerwehr nicht gegeben. Angaben zur Brandursache oder zur Höhe des Sachschadens lagen zunächst nicht vor. Der Einsatz dauerte am Dienstagmorgen weiterhin an.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.