Bratwurst bleibt wichtigster Tourismus-Botschafter für Thüringen

| War noch was…? War noch was…?

Die Bratwurst ist ein wichtiger Bestandteil der Werbung für Thüringen als Tourismusland - und soll es auch in Zeiten von vegetarischen oder veganen Angeboten bleiben. Das sei nicht rückwärtsgewandt, sagt Mandy Neumann von der Thüringer Tourismus GmbH (TTG). «Es gibt nach wie vor unglaublich viele Fans der Bratwurst.»

In allen Umfragen spiele die Wurst vom Grill nach wie vor eine große Rolle, wenn es darum geht, was den Befragten zu Thüringen einfalle. Da könne etwa der Kloß als fleischlose Alternative, der auch gerne als Thüringer Kulinarik hervorgehoben wird, nicht mithalten.

So hatte die TTG auch in diesem Jahr unter dem Motto «Auf ne Bratwurst mit...» gemeinsam mit fünf weiteren Reiseregionen für Freitag zum «digitalen Grillen» geladen, um Informationen zu den Besonderheiten der Bratwurst in der jeweiligen Region zu teilen. Etwa, dass die über Kohle gegrillte Wurst je nach Region «Broadwirschdle», «Brodwurschd», «Brahdwuaschd» oder «Roster» genannt wird, circa 15 bis 20 Zentimeter lang ist und ein Gewicht von rund 100 bis 150 Gramm hat. Oder, dass Thüringer sie mit Senf essen.

«Wir können nicht nur Bratwurst», stellt Neumann jedoch klar. Das Würstel in all seinen Variationen sei nur ein Teil der Marketingstrategie. Insgesamt müsse sich die Tourismusbranche an der Nachfrage orientieren. Und da sei klar, dass Nachhaltigkeit generell und etwa ein vegetarisches Angebot in Restaurants mittlerweile eine große Rolle spielten. «Es passiert ganz viel an den einzelnen Stellen», sagt Neumann. Die Bratwurst werde dadurch aber nicht verdrängt. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ein Hotelier aus dem Raum Ebersberg wurde vom Amtsgericht München wegen Subventionsbetrugs zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Er hatte kurz vor dem gewinnbringenden Verkauf seines Hauses Corona-Fördergelder in fünfstelliger Höhe beantragt.

Robbie Williams will unter die Hoteliers gehen. Der Popstar plant eine globale Hotelkette mit integrierten Showbühnen, um Beherbergung und Live-Entertainment zu verknüpfen – inspiriert von überteuerten Frühstückspreisen in den USA.

Mit den Worten «Ich will sterben» zeigte ein Mann in einem Restaurant in Bielefeld eine scharfe Handgranate – und forderte Wodka. Bei seiner Festnahme wurde er schwer verletzt. Im Prozess hat der Angeklagte am ersten Tag geschwiegen.

Das Hotel Bareiss feiert sein 75-jähriges Bestehen und ehrt im Morlokhof zahlreiche Mitarbeiter für bis zu 35 Jahre Betriebstreue. Die Inhaberfamilie sowie Vertreter von IHK und Politik betonen die Bedeutung langjähriger Arbeitsverhältnisse

Bunt, modern, emotional: Das neue Wiesn-Plakat wurde hochgelobt - und sorgt nun für Wirbel. Warum der Künstler jetzt sogar Anfeindungen im Netz erlebt – und was die Stadt dazu sagt.

Nach dem mutmaßlichen Verschwinden und dem sexuellen Missbrauch eines Mädchens aus dem südbadischen Erlebnisbad Rulantica erheben die Eltern Vorwürfe gegen den Europa-Park.

Vor vier Jahren warf Gil Ofarim einem Hotelmitarbeiter vor, ihn aus antisemitischen Gründen nicht einchecken lassen zu haben. Die Vorwürfe waren erfunden. Nun äußert sich der Mitarbeiter erstmals.

Er kam als umstrittenster Thronanwärter - und geht als König: Musiker Gil Ofarim hat trotz aller kontroversen Diskussionen um seine Person das RTL-Dschungelcamp gewonnen. Der 43-Jährige erhielt am späten Abend die meisten Stimmen der Zuschauer.

Lecker oder gewöhnungsbedürftig? Ein Känguru-Chili in der Uni-Mensa in Erlangen spaltet die Meinungen – und bringt sogar Buchautor Marc-Uwe Kling ins Gespräch.

Die Angehörigen der Brandopfer von Crans-Montana berichten über die Katastrophe, die ihr Leben für immer verändert hat. Eine TV-Reportage zeigt, wie ihr Alltag durch das Unglück aus den Fugen gerät.