Britische Gastronomen hoffen auf Umsatzschub am Krönungswochenende

| War noch was…? War noch was…?

In Zeiten hoher Energie- und Lebensmittelpreise sehen britische Gastronomen und Hotelbetreiber in der anstehenden Krönung von König Charles III. eine Chance für einen deutlichen Umsatzschub. «Wir erwarten, dass das verlängerte Krönungswochenende der Branche verglichen mit den gewöhnlichen Umsätzen einen Boost von rund 350 Millionen Pfund (rund 395 Mio. Euro) bescheren könnte», sagte die Chefin des Branchenverbands UKHospitality, Kate Nicholls, der Deutschen Presse-Agentur. «Das wird eine große Erleichterung für die Betriebe sein, die mit Rekordkosten für Energie und Lebensmittel zu kämpfen haben.»

Die Briten bekommen anlässlich der Krönung von Charles (74) und seiner Frau Camilla (75) Anfang Mai einen zusätzlichen Feiertag am 8. Mai, sodass viele Britinnen und Briten nach der Krönung am 6. Mai noch zwei weitere arbeitsfreie Tage haben. Außerdem dürfen Pubs und Bars länger öffnen als üblich, die britische Regierung hat hierfür eine Ausnahmegenehmigung erteilt. Neben den offiziellen Gästen der Krönung reisen viele Royal-Fans sowie Journalisten aus aller Welt in die britische Hauptstadt, Hotels sind Reiseportalen zufolge bereits größtenteils ausgebucht.

Nach Angaben des Verbands UKHospitality gaben ein Drittel der Mitgliedsunternehmen vor einigen Monaten in einer Umfrage an, ihr Geschäft in diesem Jahr als in seiner Existenz bedroht einzuschätzen. Verantwortlich dafür sind vor allem die steigenden Energiepreise, die nach der Kürzung von staatlichen Hilfen vor allem seit diesem April noch einmal deutlich angezogen haben. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.