Britischer Sternekoch fassungslos über Diebstahl von 2.500 Pies

| War noch was…? War noch was…?

Ein Van mit 2.500 Pies, die für einen Weihnachtsmarkt in York bestimmt waren, ist gestohlen worden – ein Vorfall, der den Sternekoch Tommy Banks erschüttert zurücklässt. Banks, der Restaurants in North Yorkshire betreibt, appelliert an die Diebe, die Pies an Bedürftige zu spenden, um Lebensmittelverschwendung zu vermeiden.

Der Kühlwagen mit der kostbaren Ladung im Wert von 25.000 Pfund wurde in der Nacht zum Sonntag gestohlen. Die Lieferung war für den Pop-up-Pie-Stand von Banks auf dem Weihnachtsmarkt in York vorgesehen. Am Montagmorgen bemerkte das Team den Diebstahl.

„Die Mannschaft ist am Boden zerstört, denn das war Arbeit von Tagen, die einfach verloren ist“, sagte Banks der BBC. „Die Versicherung ersetzt den Van, aber die Arbeit und die Zutaten – all das ist einfach weg.“

Pies im Wert von einer Woche Arbeit gestohlen

Unter den gestohlenen Backwaren befanden sich unter anderem Steak-und-Ale-Pies, Truthahn-und-Cranberry-Pies sowie Kürbis-Pies. Diese hätten laut Banks ausgereicht, um Tommy’s Pie Shop für eine Woche zu beliefern. „Es macht mich besonders fertig, dass ich nicht weiß, was die Diebe mit den Pies vorhaben. Werden sie sie einfach wegwerfen? Das wäre eine echte Tragödie“, fügte der Koch hinzu.

Polizei ermittelt, Team arbeitet unter Hochdruck

Die Polizei von North Yorkshire hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Hinweise. Banks und sein Team arbeiten unterdessen mit Hochdruck daran, den Verlust auszugleichen. „Die Leute strampeln wie verrückt, aber ich denke, wir haben genug für heute und arbeiten wie die Verrückten, um wieder mehr zu produzieren“, erklärte der Koch.

In einem emotionalen Video in den sozialen Medien wandte sich Banks direkt an die Diebe: „Tut das Richtige und spendet die Pies an ein Gemeindezentrum, damit diese Tausenden von Mahlzeiten nicht einfach verschwendet werden.“

Trotz der Widrigkeiten hofft Banks, den Betrieb seines Pie-Shops bald wieder normalisieren zu können. Der Vorfall hat jedoch nicht nur materielle, sondern auch moralische Spuren hinterlassen. „Es ist einfach nur schade, dass so etwas passiert“, so der Sternekoch abschließend.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Unbekannte haben in einem Hotel in Hamburg-Heimfeld einen Geldautomaten aufgebrochen und sind mit ihrer Beute geflüchtet. Sprengmittel kamen nach Erkenntnissen der Polizei nicht zum Einsatz.

Zu viele Fische, zu wenig Licht: Nach einer Bürgerbeschwerde nimmt die Veterinärbehörde ein Aquarium im Gastraum eines Karlsruher Lokals unter die Lupe – und stellt dabei gleich mehrere Verstöße fest.

Freibergs Oberbürgermeister Preißler wird vorgeworfen, vor kurzem in einem Leipziger Hotel randaliert und Gegenstände aus dem Fenster geworfen zu haben. Nun wurde offiziell ein Disziplinarverfahren eröffnet.

In Peking sollen Essenskuriere künftig weniger unter Zeitdruck stehen. Wartezeiten an roten Ampeln werden aus der Lieferzeit herausgerechnet. Zudem sollen schlechtes Wetter und schwierige Verkehrsverhältnisse stärker berücksichtigt werden.

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.