Bundeswehr schickt Soldaten vor Auslandseinsätzen in Hotel-Quarantäne

| War noch was…? War noch was…?

Zum Schutz vor dem Coronavirus bringt die Bundeswehr Soldaten, die in den Auslandseinsatz geschickt werden sollen, vor dem Abflug zwei Wochen lang in Hotels unter. Genutzt werden dafür derzeit zwei Hotels in Hannover sowie je eines in Köln und Bonn, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Dienstag auf Anfrage mitteilte. Das sei «neben der Nutzung von bundeswehreigenen Unterbringungsmöglichkeiten eine weitere von zahlreichen Maßnahmen», um den Schutz des Personals und der multinationalen Partner sicherzustellen.

Wie viele Soldaten sich aktuell in der Hotel-Quarantäne befinden, sagte der Sprecher nicht, da sich die Zahl täglich ändere. Zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet, dass in den beiden Hotels in Hannover «zuletzt rund 270 Soldaten und Mitarbeiter der Bundeswehr untergebracht» gewesen seien.

Zu den Kosten für die Hotelunterbringung machte der Sprecher des Ministeriums keine Angaben. Die von der «Bild» genannten 180 Euro am Tag für ein Standardzimmer mit Vollverpflegung lägen aber «weit über dem Regelbetrag», den die Bundeswehr zahle.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Am Neujahrsabend ist es in einem Restaurant im Ortsteil Niendorf in Timmendorfer Strand zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen. Nach dem Verzehr einer stark ätzenden Flüssigkeit mussten zahlreiche Gäste medizinisch behandelt werden. Die Polizeidirektion Lübeck hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung aufgenommen.

Als Fernsehkoch ist Alexander Herrmann seit Jahren erfolgreich, jetzt steht auch sein Sohn beruflich in der Küche. Was sein Vater davon hält - und wie er seine eigene Rolle dabei sieht.

Nach über zwei Jahren Ungewissheit ist die seit Dezember 2022 verschwundene sogenannte Gin-Kugel im Bodensee wiederaufgetaucht. Silvan Paganini, Präsident des Schiffsbergevereins, konnte das Objekt lokalisieren. Dem Fund gingen mehrere erfolglose Suchaktionen der von Gastronomen versenkten Kugel voraus.

Nach Vorwürfen von Tiermisshandlung hat der Europa-Park eine Hundeshow gestrichen. Was der Park, die Tierrechtsorganisation Peta und das Landratsamt dazu sagen.

Mehrere junge Menschen feiern in einem Hotel nahe München - mit Alkohol und Drogen. Für einige Gäste endet der Exzess im Krankenhaus. Ein Jugendlicher überlebt die Party nicht.

Ungewöhnlicher Stopp in Trier: Eine Busfahrerin hat per Telefon ihre Bestellung in einem Imbiss aufgegeben – und legt zur Überraschung der Fahrgäste eine Pause ein. Die Stadtwerke bitten um Entschuldigung.

McDonald's Deutschland tritt als Förderpartner der Initiative Ehrentag bei und widmet seine gesamte Jahreskommunikation 2026 dem Thema bürgerschaftliches Engagement. Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt soll die Sichtbarkeit von lokalem Ehrenamt gestärkt werden.

Maskierte Täter werfen einen Gegenstand in ein Lokal in Kreuzberg, dann kommt es zur Explosion. Die Tat könnte im Zusammenhang mit zahlreichen Schießereien in der organisierte Kriminalität stehen.

«Doris White» und «George Smith»: Im Luxushotel der Familie Block sollen die Entführer unter Alias-Namen gewohnt haben. Die Richterin will vom mutmaßlichen Entführer wissen: Wurden die Zimmer bezahlt?

Für den bereits seit Anfang 2001 geschlossenen Hamburger Fernsehturm gibt es erstmals einen konkreten Terminplan: Der im Volksmund Tele-Michel genannte Turm soll ab der zweiten Jahreshälfte 2031 wieder für Besucher öffnen.