Champions und Champignons: UEFA lenkt im Streit um Pizza ein

| War noch was…? War noch was…?

Die UEFA hat im Blitz-Streit um einen knackigen Pizzanamen eingelenkt und dem deutschen Hersteller das Go für seine Tiefkühl-Teigteller gegeben. Offenbar beißen sich die Markennamen Champions League (Fußball-Königsklasse) und «Champignons League» (Pizza) doch nicht - und das Gießener Unternehmen «Pizza Wolke» muss keinen juristischen Dauerstreit mit dem Dachverband aus Nyon befürchten.

«Die UEFA Champions League kann glücklich neben dieser köstlich klingenden Pizza leben», versicherte die Europäische Fußball-Union am Dienstag in einem kurzen, lockeren Statement. Bei diesem (wohl einzigartigen) Vorgang scheine ein «übereifriger» lokaler Marken-Manager wohl etwas zu «voreilig» gehandelt zu haben.

Wie am Montag bekannt geworden war, hatte der Kontinentalverband den deutschen Hersteller von Tiefkühlpizzen zuvor aufgefordert, die Markenanmeldung zurückzuziehen. Der Name gleiche doch sehr der Champions League, mit dem die UEFA Jahr für Jahr mehrere Hundert Millionen Euro verdient. Das Unternehmen «Pizza Wolke» hatte ein entsprechendes Anwaltsschreiben bei Instagram veröffentlicht. Keine 24 Stunden später ist die Sache gegessen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach dem Diebstahl von drei Pizzen in Gau-Odernheim verfolgten ein Zeuge und der Wirt die mutmaßlichen Täter. Die Polizei stoppte das Fluchtfahrzeug wenig später und stellte weitere mutmaßliche Verstöße des Fahrers fest.

Das Kärntner Weingut Lenzbauer.wine hat 300 Weinflaschen in der Veldener Bucht des Wörthersees versenkt. Die Weine sollen dort ein Jahr lang in rund 30 Metern Tiefe unter Wasser reifen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Eine Frau aus Virginia fordert 1,5 Millionen US-Dollar Schadenersatz von Outback Steakhouse. Sie gibt an, in einer Filiale auf verschüttetem Kartoffelpüree ausgerutscht zu sein und dabei schwere Verletzungen erlitten zu haben.

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.