Chinesische Restaurants in Taiwan sollen Zugehörigkeit zu China beweisen

| War noch was…? War noch was…?

Die politische Situation zwischen China und Taiwan spitzt sich immer weiter zu. China erhebt Ansprüche auf den Inselstaat und nun mischt sich auch eine Ministeriumssprecherin in Peking in den Konflikt ein. Ihre These: Weil es in Taiwan chinesische Restaurants gibt, muss Taiwan zwangsläufig zu China gehören.

Diese Erklärung lieferte zumindest Hua Chunying, eine ranghohe Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Zum Beweis lieferte sie eine Karte der taiwanischen Hauptstadt Taipeh, auf der sie über hundert Restaurants mit der klassischen Küche der chinesischen Provinzen Shandong und Shanxi gefunden haben will. Außerdem schrieb sie: „Gaumen betrügen nicht. #Taiwan ist immer ein Teil von China gewesen. Das lange verlorene Kind wird eines Tages heimkehren.“

Im Netz hagelte es für ihre These viel Kritik und Spott. Wie Spiegel berichtet, soll der Twitter-Nutzer "@plasticreceiver" ihr geantwortet haben, dass es allein in Peking 17 McDonalds-Filialen, 18 KFCs, 19 Burger Kings und 19 Starbucks gäbe. „Gaumen lügen nicht. #China war schon immer ein Teil Amerikas“, kontert er der Ministeriumssprecherin.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-Jährigen wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Der Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt und Kosten von über 100.000 Euro nicht bezahlt haben.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.