Corona-Ausbruch in Hamburger Bar / Infizierter feiert in Bayern

| War noch was…? War noch was…?

In einer Hamburger Bar im Stadtteil St. Pauli hat es einen Corona-Ausbruch trotz 2G-Regel gegeben. In Bayern hat ein Corona-Infizierter hat am Wochenende in einer Diskothek in Patersdorf (Landkreis Regen) gefeiert.

In einer Hamburger Bar im Stadtteil St. Pauli hat es einen Corona-Ausbruch gegeben. Dort hatten sich 200 Menschen aufgehalten, 20 von ihnen haben sich mit Corona angesteckt, wie ein Sprecher der Hamburger Sozialbehörde am Dienstag sagte. Es gebe keinerlei Anzeichen, dass es in der Bar Verstöße gegeben habe. Dort gelten die 2G-Regeln (geimpft, genesen). Die 20 Betroffenen müssen nun zwei Wochen lang in Quarantäne, die übrigen Gäste nicht. Zuvor hatte NDR 90,3 darüber berichtet.
 

Corona-Infizierter feiert in Diskothek im Bayerischen Wald

Ein Corona-Infizierter hat am Wochenende in einer Diskothek in Patersdorf (Landkreis Regen) gefeiert. Wie das Landratsamt Regen am Dienstag berichtete, hatte der Mann zuvor zwar einen PCR-Test gemacht. Als er aber am Samstagabend in das gut besuchte Lokal ging, habe das Ergebnis noch nicht vorgelegen. «Wir wissen noch nicht, ob es eine fehlerhafte Kontrolle war oder ob sich der Mann irgendwie reingemogelt hat», sagte der Behördensprecher. Beides werde ermittelt und sowohl der Mann als auch die Lokalbetreiber müssten mit erheblichen Strafen rechnen.

Nach Auskunft der Behörde war der Mann weder geimpft noch genesen und hätte deshalb nur mit einem negativen Test eingelassen werden dürfen. Der Betreiber hätte zudem entsprechend der für Clubs geltenden 3G-plus-Regel sicherstellen müssen, dass kein Gast ohne ausreichenden Nachweis eingelassen werde.

Als das Testergebnis am Sonntag endlich vorlag, wurde bei dem Mann eine Infektion mit dem Coronavirus bestätigt. Das Landratsamt rief daraufhin alle Besucher auf, auf Krankheitszeichen zu achten und sich testen zu lassen, um Infektionsketten frühzeitig zu unterbrechen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der FC Bayern München verbleibt vor dem Heimspiel gegen Paris Saint-Germain in seinem Stammhotel in Unterschleißheim. Der französische Meister weicht nach Medienberichten auf eine Unterkunft am Schwabinger Tor aus.

Blumen für Christina Block, dann beginnt wieder der Prozessalltag. Wie bewerten Verteidiger und Nebenklage die Aussage eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Kinder?

Nach der Befragung eines mutmaßlichen Fahrers bei der Entführung der Block-Kinder haben Verteidigung und Nebenklage diese Zeugenaussage ganz unterschiedlich bewertet. Es gebe zahlreiche Widersprüche, sagte der Anwalt der Angeklagten Christina Block.

Schlaftourismus boomt weltweit. Statt mit Action oder Sightseeing locken immer mehr Hotels mit erholsamen Nächten bis hin zu medizinischen Schlaf-Retreats. Je erholsamer die Nächte, desto schöner der Urlaub: Die Erfolgsformel ist simpel. Die Zielgruppe ist riesig.

Für unzählige Frauen in Ägypten sind Reisen allein völlig normal. Als eine Journalistin trotzdem kein Hotelzimmer allein buchen kann, zieht sie vor Gericht - und hat schließlich Erfolg.

Vom Handwerker-Ausweichquartier zu einem der berühmtesten Vergnügungsviertel der Welt: Die Hamburger Reeperbahn hat in 400 Jahren einiges an Wandel erlebt. Grund genug, sich dafür zu feiern.

Nach dem tödlichen Vorfall mit einer vergifteten Champagnerflasche hat das Landgericht Weiden den Angeklagten freigesprochen. Die Beweislage reichte der Strafkammer für eine Verurteilung nicht aus.

Unbekannte haben in München ein israelisches Restaurant angegriffen. Die Polizei verspricht nun eine Belohnung von 5.000 Euro für entscheidende Zeugenhinweise – und geht einer neuen Spur nach.

Bei einem Brand in einem Schnellrestaurant in Ludwigsburg sind fünf Menschen leicht verletzt worden. Angestautes Fett in der Dunstabzugshaube sei in Brand geraten, teilte die Polizei mit.

In einem Hotel in München-Neuperlach sind rund 200 Gäste wegen eines Brandes evakuiert worden. Ein Mann wurde laut Polizei leicht verletzt, das Feuer konnte schnell gelöscht werden.