Demonstrationen gegen Salt Bae in Miami / Yelp löscht Beschimpfungen

| War noch was…? War noch was…?

Der türkische Gastronom Salt Bae, der Salzstreuer, hat mit der Bewirtung von Diktator Nicolás Maduro ein mächtiges Eigentor geschossen. Vor dem Restaurant von Salt Bae in Miami kommt es zu Demonstrationen. Yelp löscht Beschimpfungen auf der Plattform.

Grund für den Aufruhr: In einem in sozialen Medien veröffentlichten Video ist Maduro mit dem türkischen Koch zu sehen, der für Maduro und dessen Frau Fleisch zubereitet und serviert. Maduro posiert mit Salt Bae und steckt sich eine dicke Zigarre an.  Dabei hört man Maduro begeistert sagen: "Das erlebt man nur einmal im Leben". 

In Venezuela sorgten die Aufnahmen für großes Aufsehen und Empörung. Das Land befindet sich seit Jahren in der Krise. Nahrungsmittel und viele andere lebensnotwendige Produkte sind Mangelware.

 „Während die Venezolaner vor dem Hunger fliehen, speist der Präsident im Luxusrestaurant“, heißt es in den Kommentaren in sozialen Netzwerken. Binnen weniger Stunden wurde das Video zum Skandal im Heimatland.

Salt Bae erntet für sein Video einen riesigen Shitstorm im Internet. Die Bewertungsplattform Yelp hat sogar eingegriffen und Kommentare gelöscht. Yelp schreibt dazu: „Das Unternehmen hat in den Nachrichten von sich Reden gemacht, was oft dazu führt, dass viele den Eintrag dazu nutzen, ihre Reaktionen darauf zu veröffentlichen. Während wir selbst keinerlei Position zu den Nachrichten beziehen, entfernen wir sowohl positive als auch negative Beiträge, die den Eindruck machen, dass sie eher durch die Nachrichten motiviert sind, als durch ein echtes Kundenerlebnis mit dem betreffenden Unternehmen.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Man kennt das in München: Ein paar Tage nach dem Start des Oktoberfests füllen sich Arztpraxen mit hustenden und schniefenden Menschen. Ein kleiner Piks kann das Erkältungsrisiko lindern.e

In einem Gastronomiebetrieb in der Konstanzer Bahnhofstraße ist es zu einem Brand in der Lüftungsanlage und einem Anbau im Küchenbereich gekommen. Alle Personen konnten den Gastronomiebetrieb und die angrenzenden Gebäude unverletzt verlassen.

Der Streit um die Umgestaltung von Figuren auf dem Oktoberfest spitzt sich zu. Aus Protest gegen aus ihrer Sicht erfolgte „Zensurmaßnahmen“ will ein Teil der Schausteller den traditionellen Wiesn-Rundgang boykottieren. Die Stadt München bedauert die Absage.

René Dost ist als Influencer und «XXL-Schnitzelkönig» erfolgreich. Nun zieht Brandenburgs schrillster Gastronom in den «Big Brother»-Container ein. Wovor hat er Bedenken?

Die Ermittler suchen nach Spuren in dem zum Teil niedergebrannten Gebäude. Das leerstehende Hotel hatte immer wieder für Schlagzeilen wegen der «Reichsbürger»-Szene gesorgt.

Das Penck Hotel in Dresden veranstaltete am Samstag ein kostenloses Open-Air-Warm-up auf der Hotelterrasse anlässlich des Konzerts der Toten Hosen. Entgegen der ursprünglichen Planung kam die Band spontan selbst vorbei.

Wer in Amberg in der Oberpfalz mit dem Auto unterwegs ist, sollte aufpassen: Wegen ausgelaufenen Frittierfetts besteht nach Angaben der Polizei Rutschgefahr auf einer Straße. 

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?

Bei einem Brand in einem Gastronomiebetrieb am Wiesbadener Kochbrunnenplatz ist ein Beschäftigter verletzt worden. Nach einem Bericht des Wiesbadener Kuriers handelt es sich bei dem betroffenen Restaurant um das Café del Sol.

In einem leerstehenden Hotel in Bad Lauterberg im Harz ist ein Feuer ausgebrochen. Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um ein Hotel, das in der Vergangenheit mit einer Gruppierung der sogenannten Reichsbürger in Verbindung stand.